Robert Saleh ist nach seinen NFL-Abenteuer als Head Coach der New York Jets wieder zurück bei den San Francisco 49ers. Eine Rückkehr, die seinen großen Wunsch erfüllt.
Denn erstmals blickte Saleh seit langer Zeit wieder mit Ungewissheit auf die Offseason. Für ihn allerdings war klar: Wenn es eine Rückkehr zum Job als Defensive Coordinator gibt, dann nach Möglichkeit bei den 49ers.
Als diese sich im Januar dann von DC Nick Sorensen trennten, tat sich eben diese Möglichkeit auf und beide Seiten machten schnell Nägel mit Köpfen, einzig die Möglichkeit in Jacksonville als Head Coach zu arbeiten, hätte wohl im Weg gestanden. Die Jaguars schlugen einen anderen Weg ein und so landete Saleh wieder in der Bay Area, wo er 2017 erstmals einen Coordinator-Job übernahm.
Damals startete eine Liaison, der von beiderseitiger Loyalität zeugt. Deshalb blieb Saleh seinerzeit auch nach zwei schwachen Saisons im Amt und deshalb kehrte Saleh nun gerne zurück.
"Ich habe enormen Respekt vor dieser Organisation", sagte Saleh. "Wenn man an die ersten beiden Jahre als Coordinator in den Jahren '17 und '18 denkt, war es nicht einfach und es hätte für sie sehr einfach sein können, mich zu entlassen. Ich stehe für den Rest meines Lebens in der Schuld dieser Organisation und dieser Männer. Sie haben zu mir gehalten und wir haben es geschafft. Wir haben getan, was wir tun mussten, und der Rest ist Geschichte. Ich freue mich auf die Chance, es mit ihnen noch einmal zu tun", erklärte Saleh bei seinem ersten Medienauftritt in der Bay Area.
NFL: Bei den Jets gescheitert
2021 hatte Robert Saleh bei den New York Jets angeheuert und war quasi direkt auf den Hot Seat gesetzt worden. Dafür allerdings hielt er sich überraschend lange im Amt, denn sportlich gab es wenig zu feiern für die Jets. Nach 56 Spielen mit nur 20 Siegen wurde Saleh im Oktober vorzeitig entlassen.
Für seine Rückkehr nach San Francisco bekam Saleh im NFL Draft direkt ein kleines Antrittsgeschenk, denn mit Mykel Williams, Alfred Collins, CJ West, Nick Martin und Upton Stout nutzte man die ersten fünf Picks erstmals seit 1981 wieder ausnahmslos für Defensiv-Spieler












