Roger Federer ist mit 20 Grand-Slam-Siegen der dritterfolgreichste Spieler in der Geschichte des Tennis-Sports, seine 310 Wochen an der Spitze der ATP-Weltrangliste toppt nur Novak Djokovic (428 Wochen). Kurz: Bis zu seinem Rücktritt im Jahr 2022 prägte der Schweizer den Sport wie nur wenige zuvor. Das gilt auch für die US Open, die Federer als einziger Sportler der Geschichte zwischen 2004 und 2008 fünfmal in Serie gewinnen konnte. In New York wird der Schweizer 2026 auf den Court zurückkehren.
Roger Federer kehrt zu den US Open zurück. Das Schweizer Tennisidol hat bestätigt, im Vorfeld des letzten Grand-Slam-Turniers des Jahres bei einem Showevent aufzuschlagen. Neben Federer werden sich Andy Roddick, der 2003 in Flushing Meadows triumphierte, sowie die Tennislegenden Andre Agassi und John McEnroe die Ehre geben. Die US Open 2026 starten am 30. August.
"So viele unvergessliche Momente meiner Karriere haben sich in New York ereignet, und das Arthur-Ashe-Stadion ist ein Ort, der mir sehr viel bedeutet", wird der 44-Jährige in der Pressemitteilung zitiert. "Ich habe es vermisst, Teil dieser Atmosphäre zu sein und die unglaubliche Energie zu spüren, die die Fans jedes Jahr mitbringen."
Völlig überraschend ist die Rückkehr des "Maestros" auf den Court allerdings nicht.
"Ich würde gerne wieder mehr Tennis spielen"
Bei einem Sponsorentermin für Mercedes-Benz am Rande des Golf-Masters in Augusta sagte Roger Federer bereits im April 2025, dass er das Leben als Tennis-Rentner zwar genieße, den Sport aber auch vermisse.
"Ich würde gerne wieder mehr Tennis spielen. In letzter Zeit habe ich viel Golf gespielt, aber mein Ziel ist es, wieder öfter auf den Tennisplatz zu gehen – vielleicht auch ein paar Exhibition-Matches zu spielen", sagte der "Maestro".
Und weiter: "Nach zwei, zweieinhalb Jahren hat sich mein Körper gut regeneriert, und ich glaube, jetzt ist der richtige Zeitpunkt gekommen, um wieder mehr Tennis zu spielen und Freude daran zu haben. Hoffentlich kann ich auch wieder ein paar Stadien füllen."
Bei den US Open dürfte Federer auf jeden Fall für gut besetzte Ränge sorgen.










