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Bucs treffen unkonventionelle Entscheidung

Skandal-Coach bekommt zweite Chance

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28. Februar 2025, 08:45
sport.de
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Vor knapp vier Jahren erschütterte ein E-Mail-Skandal um den früheren Super-Bowl-Coach der Tampa Bay Buccaneers, Jon Gruden, die NFL. Mittlerweile ist Gruden jedoch teilweise rehabilitiert und bekommt auch von den Tampa Bay Buccaneers eine zweite Chance.

Die Bucs nehmen ihren früheren Super-Bowl-Coach nämlich wieder in den Ring of Honor auf. Sein Name wird in Zukunft wieder an den Wänden im Raymond James Stadium zu sehen sein. Einzig eine neuerliche Zeremonie wird es nicht geben.

"Jon Gruden wurde ursprünglich in den Bucs Ring of Honor aufgenommen, weil er während seiner sieben Spielzeiten als Head Coach viel erreicht hat und eine wichtige Figur in der Geschichte unserer Franchise bleibt", erklärten die Bucs in einem Statement am Donnerstag.

"Nach weiteren Überlegungen haben wir beschlossen, ihn wieder in den Buccaneers Ring of Honor aufzunehmen", heißt es weiter. Ursprung dieser Überlegungen war offenbar die Feier für den früheren Defensive Coordinator Monte Kiffin, in der sein Sohn Lane über den Glauben seines Vaters an zweite Chancen berichtete.

E-Mail-Skandal erschütterte die NFL

Doch wieso brauchte Jon Gruden überhaupt eine zweite Chance? 2021 hatten die "New York Times" und das "Wall Street Journal" etliche E-Mails von Jon Gruden veröffentlicht, in denen er rassistische, frauenfeindliche und homophobe Aussagen tätigte. 

In den E-Mails wurden unter anderem der ehemalige NFLPA-Geschäftsführer DeMaurice Smith mit einem rassistischen Ausdruck beschrieben, NFL-Commissioner Roger Goodell mit Schimpfwörtern und der erste offen schwule NFL-Spieler, Michael Sam, mit homophoben Worten bedacht. Gruden verwendete auch schwulenfeindliche Ausdrücke, um den Miteigentümer der Buccaneers, Bryan Glazer, zu beschreiben.

Die E-Mails stammten aus der Zeit von 2010 bis 2018 und kosteten Gruden nach Erscheinen der Berichte seinen Job als Head Coach der Las Vegas Raiders. Und eben auch den Platz im Ring of Honor der Bucs, die Grudens Worte als "gegen die Werte der Organisation" gehend sahen. 

Offenbar hat sich diese Meinung mittlerweile geändert.

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