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Ex-Nationalspieler rechnet ab

Petersen zerlegt BVB: "Fehlenden Respekt selbst erarbeitet"

Der BVB steckt weiter in der Krise
Der BVB steckt weiter in der Krise
Foto: © IMAGO/Malte Ossowski/SVEN SIMON
10. Februar 2025, 13:55
sport.de
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Auch unter dem neuen Trainer Niko Kovac taumelt der BVB durch die Bundesliga. Beim früheren Bundesliga-Stürmer Nils Petersen hält sich das Mitleid für Borussia Dortmund in Grenzen.

"Der BVB geht am (Bienen-)Stock. So geil das Stadion, der Verein oder die angsteinflößende Südtribüne auch sein mögen: Am Ende kommt es auf die Gladiatoren im Bienenkostüm an, und vor denen erschreckt sich aktuell niemand mehr", schrieb Nils Petersen in seiner neusten "kicker"-Kolumne.

Er vermisse eine "Bienenkönigin" bei den Westfalen, spann der 36-Jährige den Vergleich weiter: "Es fehlt an Profis, an denen sich Mitspieler orientieren. Die mit jeder Wabe signalisieren: Ich ziehe den schwarz-gelben Krisen-Karren aus dem Dreck, und wer nicht mit anpackt, für den wird es ungemütlich."

Als Tabellenelfter rennt Borussia Dortmund den Erwartungen meilenweit hinterher, die neuerliche Qualifikation für die Champions League ist akut in Gefahr.

"Inzwischen rechnet sich jede Truppe etwas gegen den BVB aus. Diesen fehlenden Respekt hat sich der Verein selbst erarbeitet", fällte Petersen ein knallhartes Urteil.

Der neue Übungsleiter Niko Kovac sei ein "Typ Schleifer", der den "Kuschelkurs" unter "Kumpel Nuri Sahin" beenden dürfte, prophezeite der langjährige Freiburg-Knipser.

BVB-Stars künftig an der "kurzen Leine"?

Petersen ist überzeugt, dass einige BVB-Profis, darunter Nico Schlotterbeck und Julian Brandt, von Kovacs harter Hand profitieren werden. Sie würden fortan an der "kurzen Leine" gehalten.

Erstaunlich: Die erste Elf der Dortmunder würde er selbst im Vergleich zum FC Bayern und Bayer Leverkusen für konkurrenzfähig halten - wenn sie denn liefert.

Jetzt muss jedoch erst einmal eine Aufholjagd her. Und Petersen "wagt zu bezweifeln", dass ebenjene den Verein noch in die Top vier führen wird.

Erst einmal müsse am Westfalenstadion Ruhe einkehren. "Dauerndes Stühlerücken rund um das Team ändert nichts daran, dass die Bienen erst einmal fleißig sein müssen. Und stechen. Dann gibt's auch wieder Honig ums Maul", trieb Petersen seine Imker-Vergleiche auf die Spitze.

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