Die Las Vegas Raiders haben offenbar ihren neuen Offensive Coordinator gefunden. Er ist ein früherer NFL-Head-Coach, der zuletzt am College tätig war.
Chip Kelly wird der neue Offensive Coordinator unter Head Coach Pete Carroll. Das berichtete "ESPN" am Sonntag unter Berufung auf teamnahe Quellen. Kelly war zuletzt für die Ohio State Buckeyes in gleicher Rolle aktiv und half mit, das Team erstmals seit 2014 wieder zu einer National Championship zu führen.
Kelly ist kein Unbekannter in der NFL, schließlich war er von 2013 bis 2015 Head Coach der Philadelphia Eagles und coachte 2016 noch die San Francisco 49ers. Seine Zeit dort jedoch war nicht unbedingt von Erfolg gekrönt. Seine Bilanz in der NFL liegt in drei Saisons bei überschaubaren 28-35. Allerdings erreichte er mit den Eagles (26-21) in seiner ersten Saison immerhin die Playoffs.
Vor seiner Zeit in Philly war er von 2009 bis 2012 der Head Coach der University of Oregon und machte sich mit seiner Hochgeschwindigkeits-Offense einen Namen. Nach einem Jahr Pause nach seiner NFL-Zeit kehrte er schließlich ans College zurück und trainierte UCLA von 2018 bis 2023 als Head Coach, ehe er zu Ryan Day und Ohio State als OC wechselte, woe er Quarterback Coach wurde.

Raiders haben Coordinators beisammen
Mit der Wahl von Kelly hat Carroll nun seine Coordinator-Posten bei den Raiders allesamt besetzt. Zuvor hatte er sich entschlossen, die Amtsinhaber Patrick Graham als Defensive Coordinator und Tom McMahon als Special Teams Coordinator zu behalten.
Die größte Herausforderung für die Raiders, die die vergangene Saison unter Antonio Pierce 4-13 abgeschlossen haben, ist es nun, einen neuen Quarterback zu finden. Seit dem Abgang von Derek Carr nach der Saison 2022 ist diese Position im Wandel, da sich dessen unmittelbarer Nachfolger Jimmy Garoppolo nicht als langfristige Lösung entpuppte und auch Leute wie Aidan O'Connell oder Gardner Minshew nicht zu überzeugen wussten.
Die Raiders halten den sechsten Pick im Draft 2025, was allerdings auch schon zu spät sein könnte, um einen der höher gehandelten Quarterbacks Cam Ward oder Shedeur Sanders zu ziehen.











