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Kein neuer Kagawa - dennoch legendär

Flop des FC Bayern erlebt zweiten Frühling

Takashi Usami (r.) verpasste beim FC Bayern den Durchbruch
Takashi Usami (r.) verpasste beim FC Bayern den Durchbruch
Foto: © imago sportfotodienst
13. November 2024, 12:01

Viele Gesichter aus dem deutschen Fußball spielen inzwischen weitgehend unbeachtet von den Medien im Ausland. Heute im sport.de-Rampenlicht: Ex-Talente des FC Bayern und des BVB.

Der überraschende Transfer-Coup des BVB, der 2010 mit Shinji Kagawa einen japanischen Spieler zum Schnäppchenpreis verpflichtete, der in der Folge die Bundesliga verzauberte und großen Anteil an zwei schwarz-gelben Meisterschaften hatte, befeuerte die Talentsuche der deutschen Top-Klubs auf dem asiatischen Kontinent noch einmal. Auch der FC Bayern mischte mit und erhoffte sich ab 2011 mit Takashi Usami sein eigenes Kagawa-Märchen zu erleben. Ein Wunsch, der schnell verpuffte.

Usami, der bei seinem Wechsel nach München gerade einmal 19 Jahre alt war, in der japanischen Liga aber schon auf eineinhalb sehr starke Spielzeiten zurückblicken konnte, wechselte auf Leihbasis zum deutschen Rekordmeister. Schnell musste er aber einsehen, dass ihm die Konkurrenz um die Offensiv-Superstars Arjen Robben, Franck Ribéry oder Thomas Müller wenig Raum für Profi-Einsätze bot.

Beim FC Bayern II in der Regionalliga hinterließ Usami zwar durchaus Eindruck, für die Profis standen am Ende der Leihe allerdings nur 193 Einsatzminuten zu Buche. Ein Treffer gelang Usami nur beim 6:0-Kantersieg im Pokal gegen den FC Ingolstadt, nach nur einer Spielzeit trennten sich die Wege somit wieder.

Flop des FC Bayern in Japan eine Klub-Legende

Usami wiederum schien sein Glück dennoch in Deutschland zu finden. In Reihen der TSG 1899 Hoffenheim absolvierte er, wiederum als Leihspieler, 2012/13 immerhin 21 Pflichtspiele (2 Tore/2 Vorlagen). Im Sommer 2013 erfolgte dennoch die Rückkehr zu seinem Haus-und-Hof-Klub Gamba Osaka, bei dem Usami in den folgenden drei Spielzeiten die prägende Figur war - dann unternahm er einen abermaligen Versuch, in Deutschland Fuß zu fassen.

Es folgten eine verlorene Saison beim FC Augsburg (2016/17), ein starkes Zweitligajahr bei Fortuna Düsseldorf und eine im besten Fall durchschnittliche Saison mit den Fortunen in der Bundesliga (2018/19). Es sollten die letzten Auslandsabenteuer Usamis bleiben, der im Sommer 2019 erneut zu Gamba Osaka zurückkehrte - und dem Verein bis heute treu ist. 

Mit 130 Toren und 67 Vorlagen in 379 Pflichtspielen zählt der Offensivspieler schon jetzt zu den absoluten Legenden des Vereins, 2024/25 sorgt Usami dennoch für überraschte Gesichter. In 35 Ligaspielen erzielte der Kapitän bereits zwölf Tore und bereitete acht weitere vor. Werte, wie sie Usami zuletzt vor beinahe zehn Jahre erreichte.

Am vergangenen Wochenende zählte der 32-Jährige beim spektakulären 4:3-Sieg seiner Farben gegen Júbilo Iwata ebenfalls zu den Torschützen.

BVB-Reservist endlich unumstritten

Vom Status einer Klub-Legende ist Antonios Papadopoulos noch weit entfernt, beim Schweizer Erstligisten FC Lugano hat sich der Innenverteidiger aber immerhin einen Stammplatz erarbeitet. Nachdem der 25-Jährige zuvor drei Jahre lang bei Borussia Dortmund in der U23 zwar gesetzt, im Profiteam aber nur sporadisch zum Einsatz kam, entschied sich Papadopoulos im Sommer 2024 für den Wechsel zu den Eidgenossen, wo er alles andere als Ergänzungsspieler ist.

20 Saisonspiele (1 Tor) zieren die Vita des gebürtigen Stuttgarters bereits. Dass weitere hinzukommen dürften, steht wohl spätestens seit dem zurückliegenden 1:2 Luganos gegen Bern außer Frage. 

Antonios Papadopoulos blieb diesmal nur die Rolle des Bankdrückers, prompt setzte es die durchaus unerwartete Niederlage.

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