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Nach Pleite gegen Denver

Das sagt Rodgers zur Kritik seines Coachs

Aaron Rodgers will von Querelen mit seinem Coach nichts wissen
Aaron Rodgers will von Querelen mit seinem Coach nichts wissen
Foto: © IMAGO/Vincent Carchietta
02. Oktober 2024, 08:23
sport.de
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Aaron Rodgers hat sich zum wiederholten Male zu seiner Beziehung zu Head Coach Robert Saleh bei den New York Jets in der NFL geäußert, nachdem dieser scheinbar leichte Kritik am Quarterback angedeutet hatte.

Nach der 9:10-Niederlage der Jets vor heimischer Kulisse gegen die Denver Broncos am vergangenen Sonntag hatte Saleh angedeutet, dass man unter Umständen Rodgers' Taktangaben an der Line of Scrimmage überdenken müsse. Die Jets hatten unter anderem fünf Strafen für False Starts kassiert. Am Montag jedoch ruderte Saleh bereits wieder zurück.

Angesprochen auf diese Unstimmigkeiten sagte Rodgers am Dienstag in der "Pat McAfee Show": "Rob und ich haben ein großartiges Verhältnis; das war so seit dem ersten Tag, als ich hier angekommen bin." Rodgers führte weiter aus: "Wir haben Konversationen in Textnachrichten, Gespräche über viele verschiedene Themen außerhalb des Footballs. Wir haben eine gute Freundschaft."

Rodgers legte danach mit einem seiner übergreifenden Monologe los und erklärte: "Es wird immer bestimmte Messages und Narrative geben und dann hast du zwei Optionen. Du kannst entweder auf dieser Welle reiten - in Wirklichkeit ist es eine Achterbahn - oder du kannst sagen: 'Scheiß drauf, es interessiert mich nicht.' Und ich bin für Letzteres. Ich gehe nicht darauf ein, was die Konversation da draußen um meine Person ist."

Verhältnis Rodgers-Saleh immer wieder Thema

Derweil betonte Rodgers, dass seine Taktangaben ("Cadence") vor dem Snap kein Problem der Coaches sei, sondern eines der Spieler. Mit dem Rhythmus seiner Ansagen an der Line vor dem Snap sorgte Rodgers seit jeher für Offside-Strafen der Defense und sogenannte "Free Plays" für sein Team. Er warf sogar 18 Touchdowns bei solchen "Free Plays". 

Das Verhältnis von Saleh und Rodgers wurde in diesem Jahr allerdings schon mehrfach kritisch beäugt. Zunächst erhielt Rodgers eine Geldstrafe für sein Fernbleiben vom verpflichtenden Minicamp, weil er lieber einen Urlaubstrip nach Ägypten machte. Und nach dem Erfolg der Jets über New England in Woche 3 sorgte eine Szene für Aufsehen, in der Saleh versuchte, Rodgers vor Freude zu umarmen, dieser aber demonstrativ zurückzog und ihn eher irritiert anschaute. Eine peinliche Situation, die beide anschließend versuchten herunter zu spielen.

Aussagen wie die von Saleh am Sonntag jedoch dürften das Rampenlicht immer wieder auf dieses Verhältnis richten.

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