Nationalspieler Jonathan Tah wird kurz vor dem Ende der Wechselfrist wohl nicht von Bayer Leverkusen zum FC Bayern wechseln. Zumindest geht Bayer-Geschäftsführer Fernando Carro derzeit davon aus. Zudem äußerte er sich zum öffentlich ausgetragenen Zwist mit Bayern-Sportvorstand Max Eberl.
"Sie wissen ja, wie der Fußball ist. Die Transferphase geht noch bis Ende August. Bis dahin ist alles möglich", so der Vorsitzende der Klub-Geschäftsführung kurz vor dem Bundesliga-Auftaktspiel beim Streamingdienst "DAZN" zunächst zurückhaltend. Dann fügte Carro hinzu: "Zurzeit gehen wir davon aus, dass er bei Bayer Leverkusen bleibt und mehr beschäftigt uns das nicht."
Der DFB-Verteidiger wird seit Monaten schon mit einem Wechsel nach München in Verbindung gebracht, beide Seiten sollen sich längst auf einen Vertrag geeinigt haben.
Nachdem es zunächst tatsächlich zu einem Transfer zum FC Bayern aussah, haben sich Jonathan Tah und der amtierende Double-Sieger laut Medienberichten zuletzt aber wieder angenähert. Der "kicker" berichtete über eine mögliche Vertragsverlängerung samt Ausstiegsklausel in Höhe von 15 Millionen Euro.
Carro: Thema mit Bayern-Sportvorstand Eberl "ist durch"
Das Hin und Her um den Abwehr-Star hatte derweil auch für Misstöne zwischen den Klubbossen gesorgt. Mittendrin: Fernando Carro, der auf einer Fan-Veranstaltung gegen Bayern Münchens Sportvorstand Max Eberl gewettert hatte.
"Also, ich halte von Max Eberl nichts, absolut nichts! Und ich würde nicht mit ihm verhandeln", wurde Carro vom "kicker" zitiert. Der Bayer-Boss entschuldigte sich anschließend in München persönlich.
Angesprochen bei "DAZN", ob er im Saisonverlauf im Rahmen des Bundesliga-Spiels gegen den FC Bayern mit Eberl an einem Tisch sitzen werde, entgegnete Carro: "Wenn er beim Essen dabei ist, auf jeden Fall. Dann werden wir uns ganz normal unterhalten." Er habe "mit Herrn Dreesen telefoniert, damit ist das Thema durch."


























