Was die Spatzen in der NFL seit Wochen von den Dächern gepfiffen haben, ist nun bestätigt geworden: Micah Parsons und Ja'Marr Chase werden von ihren jeweiligen Teams für ein weiteres Jahr gehalten. Möglich macht es die Fifth-Year-Option in ihren Rookie-Verträgen.
Wie "ESPN" berichtet, haben sowohl die Dallas Cowboys als auch die Cincinnati Bengals nur wenige Stunden vor dem diesjährigen NFL Draft für etwas Ruhe in ihrem Umfeld gesorgt. Die gezogenen Fifth-Year-Optionen bei Parsons und Chase dürften jedoch weder Fans noch Experten überraschen.
Die zwei Spieler sind in den letzten Jahren schließlich zu Aushängeschildern ihrer Franchises geworden. Ein Verbleib war in beiden Fällen daher nur folgerichtig. Da die Verhandlungen bisher aber zu keiner Einigung führten, griffen die Organisationen zu der gängigen Notlösung, die finanziell durchaus den Wert der NFL-Profis widerspiegelt.
So wird Chase bei den Bengals im kommenden Jahr laut "Over the Cap" 21,8 Millionen Dollar verdienen. Der Wide Receiver muss sich darüber hinaus nicht wegen kleinerer Verletzungen sorgen, da sein Gehalt im fünften Vertragsjahr vollständig garantiert ist.
Dasselbe gilt übrigens für Parsons. Der Edge Rusher wird laut Tarifvertrag 21,3 Millionen Dollar an Jahressalär einstreichen. Pikant: Hätten ihn die Cowboys als Linebacker eingestuft, bekäme Parsons sogar 24 Millionen Dollar ausgezahlt.
NFL-Duo will langfristige Deals
Mit dem Ziehen der Fifth-Year-Option haben sich die Teams derweil nur etwas Zeit erkauft. Spätestens in zwölf Monaten sitzen sie immerhin erneut am Verhandlungstisch - und dann müssen sie wohl richtig tief in die Tasche greifen.
Dies verdeutlichten die Detroit Lions in dieser Woche. Der NFC-North-Vertreter stattete Penei Sewell zusätzlich zur Fifth-Year-Option mit einem Rekordvertrag in Höhe von 112 Millionen Dollar aus - er stieg damit zum bestbezahlten Offensive Lineman der NFL auf.
Einen solchen Zahltag peilen gewiss auch Parsons und Chase an, die auf ihren Positionen zur NFL-Elite gehören. In den vergangenen Monaten erklärten sie obendrein wiederholt, langfristige Verträge bei ihren Teams unterschreiben zu wollen.











