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Schwaben gewinnen Fast-Heimspiel in Hoffenheim

Dominanter VfB Stuttgart fertigt die TSG ab

Der VfB Stuttgart darf erneut jubeln
Der VfB Stuttgart darf erneut jubeln
Foto: © IMAGO/Eibner-Pressefoto/Wolfgang Frank
16. März 2024, 20:26

Trotz des tobenden Machtkampfs hält der VfB Stuttgart Kurs Richtung Champions League. Bei der TSG Hoffenheim siegten die Schwaben mit 3:0.

Die rund 15.000 Anhänger des VfB Stuttgart sorgten für Heimspielatmosphäre und schmetterten den Klassiker "Oh, wie ist das schön", während der als Aufsichtsratschef abgesägte Vereinspräsident Claus Vogt Autogramme gab und mit Fans abklatschte.

Die bestechend starken Schwaben gewannen am 26. Spieltag der Fußball-Bundesliga das baden-württembergische Duell bei der TSG Hoffenheim 3:0 (2:0) und festigten den dritten Tabellenplatz. Was soll den VfB noch stoppen auf dem Weg vom Relegationsteilnehmer in die Königsklasse?

"Wir haben noch acht Spiele. Wenn wir aber so spielen wie heute, haben wir eine gute Chance, das hinzubekommen", sagte der VfB-Vorstandsvorsitzende Alexander Wehrle bei "Sky". Enzo Millot (16.), Serhou Guirassy (45.+1) und Jamie Leweling (68.) trafen für die Stuttgarter, bei denen die vier in die Nationalmannschaft berufenen Profis von Beginn an aufliefen.

Allein der Zwist in der Führungsetage trübt das Bild. "Wir fokussieren uns auf den Fußball, darum geht es. Wir sollten dem alles unterordnen", erklärte Wehrle defensiv. Trouble gibt es schließlich schon genug.

Der VfB-Vorstand hatte vor der Partie zu einem Ende der Querelen aufgerufen. Die aktuelle Situation sei "eine besondere Belastung auf praktisch allen Ebenen und kommt zur Unzeit", hieß es. Das Gremium um Wehrle wolle daher "aktiv an der formalen Klärung bestehender Problemstellungen" arbeiten.

Hintergrund ist die Wahl von Tanja Gönner zur Aufsichtsratsvorsitzenden. Die frühere Landesministerin war auf Vereinspräsident Vogt gefolgt. Vorausgegangen war der Wunsch des neuen Anteilseigners Porsche nach einer personellen Veränderung an der Spitze des elfköpfigen Gremiums. Vogt wehrt sich gegen seine Abwahl. Die Fans stellten per Banner ein Ultimatum: "Mitglieder verkauft und verraten - ihr hab zwei Wochen Zeit, diesen Fehler zu korrigieren."

VfB mit viel Glanz - Hoffenheim nur einmal gefährlich

Die 30.150 Zuschauer in der ausverkauften Arena, darunter knapp die Hälfte aus Stuttgart, sahen eine besondere Partie für beide Trainer. Sowohl Sebastian Hoeneß (Stuttgart) als auch Pellegrino Matarazzo (Hoffenheim) standen zuvor beim Gegner unter Vertrag.

Die Stuttgarter bestimmten in der Anfangsphase eindeutig das Geschehen. Deniz Undav hatte bereits in der 7. Minute die Führung auf dem Fuß. Vier Minuten später kam Millot zum Abschluss, Sekunden darauf war Hiroki Ito dem ersten Treffer sehr nahe. Millot brachte nach einer starken Kombination und der Vorarbeit Undavs die Dominanz der Gäste auf die Anzeigetafel.

Die Gastgeber hatten massive Probleme in allen Mannschaftsteilen. Von den angedachten Kontern über Jungstar Maximilian Beier war nichts zu sehen.

Mitte der ersten Hälfte spielten die Schwaben teilweise Katz und Maus mit den Kraichgauern. Fast jeder Angriff sorgte für Gefahr, die Wucht der Gäste war erdrückend, der zweite Treffer schien eine Frage der Zeit. Guirassy in seinem 50. Pflichtspiel für den VfB nach erneuter Vorarbeit von Undav sorgte in der Nachspielzeit dafür. Es war der 22. Saisontreffer des Torjägers.

Zu Beginn des zweiten Durchgangs hätte Chris Führich für die Vorentscheidung sorgen können (49.). Danach ließen die Stuttgarter die Zügel kurz etwas schleifen. Nach einer Stunde erhöhte der VfB wieder die Schlagzahl, der eingewechselte Leweling schlug zu.

Für die TSG sorgte der ebenfalls eingewechselt Andrej Kramaric mit seinem Lattentreffer für das erste Lebenszeichen in der Offensive - in der 74. Minute.

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