Die Washington Commanders haben an Thanksgiving eine ordentliche Klatsche gegen die Dallas Cowboys (10:45) hinnehmen müssen. Nach der achten Niederlage in der laufenden NFL-Saison wird die Luft für Head Coach Ron Rivera zunehmend dünner. In der Umkleide will man davon aber gar nichts hören.
Als das Spiel in Arlington zu Ende war, schossen sich mehrere Reporter auf Rivera ein und stellten im Commanders-Lager Fragen zu dessen Job-Sicherheit. Bei Charles Leno Jr. waren sie diesbezüglich allerdings an der falschen Adresse. Der Left Tackle übte schließlich scharfe Kritik an den Medien, die seinen HC überhaupt erst auf den heißen Stuhl setzten.
"Niemand sonst bringt diesen Scheiß zur Sprache", wurde Leno am Donnerstagabend deutlich. "Wir reden nicht über diesen Scheiß, uns ist dieser Kram egal. Wir hören unseren Trainern zu, befolgen ihren Spielplan und versuchen, Spiele zu gewinnen."
Von einer Entlassung hält der 32-Jährige mitten in der Saison sowieso nicht viel. "Wer wird dann einspringen und Head Coach werden? Wer? In unserer jetzigen Lage glaube ich nicht, dass das irgendwie helfen wird", führte Leno weiter aus.
NFL-Spieler stärken Ron Rivera den Rücken
Nach der Cowboys-Pleite wurde unterdessen ersichtlich, dass Rivera weiterhin das Vertrauen seiner Spieler genießt. Diese suchten die Schuld für das schlechte Abschneiden des Teams deshalb größtenteils bei sich selbst.
"Hier kann man nicht reinkommen, den Kopf hängen lassen und sich nicht anstrengen", lenkte Wide Receiver Terry McLaurin den Fokus auf die in seinen Augen falsche Einstellung seiner Kameraden. "Ich denke einfach nicht, dass das der Eindruck ist, den man als Spieler erwecken möchte."
Sam Howell teilte diese Einschätzung und hob im Interview hervor, dass in der aktuellen Krise nicht nur der Coaching Staff unter Beschuss steht. "Wenn die Dinge nicht gut laufen, reden die Leute natürlich über Jobs - nicht nur über die der Trainer, sondern auch über die der Spieler", rief Washingtons Starting-Quarterback in Erinnerung.



































