Borussia Dortmund hat sich mit dem 1:0-Sieg bei Newcastle United in der Champions-League-Gruppe F zurückgemeldet. Einer der Garanten des BVB-Erfolgs war einmal mehr Schlussmann Gregor Kobel - nicht so aber für die UEFA.
Es war nicht Gregor Kobel, der nach dem harterkämpften Sieg von Borussia Dortmund im Regen von Newcastle die Auszeichnung zum Spieler des Spiels in den Händen hielt. Stattdessen lächelte Angreifer Donyell Malen in die Kamera. Der Revierklub postete ein Selfie des Niederländers nach der Partie beim Kurznachrichtendienst X, vormals Twitter.
Die Entscheidung der UEFA, Malen zum offiziellen "Man of the Match" zu wählen, hatte im Netz für reichlich Verwunderung gesorgt. Nicht wenige sahen den Dortmunder Schlussmann als verdienten Sieger.
Kobel hatte mit seinen Glanztaten die Gegentore der Newcastle-Angreifer Gordon (2., 10.) und Wilson (56.) verhindert und war auch sonst ein starker Rückhalt für den BVB. "Ging bei regnerischen Bedingungen kein unnötiges Risiko. Nur bei kniffligen Flanken manchmal etwas unsicher", hieß es in der sport.de-Einzelkritik (Note 2,0).
BVB-Star Kobel nimmt es mit Humor
Angesprochen in der Mixed Zone darauf, ob statt Malen nicht jemand anderes die Auszeichnung eher verdient gehabt hätte, lachte Gregor Kobel lauthals. Dann fügte der Schweizer hinzu: "Es wäre schön, wenn ich die einmal gewinnen würde. Irgendwie bekomme ich nie eine, auch wenn ich mal dabei bin. Es ist wie es ist, damit muss ich klarkommen."
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Seinem Mitspieler Donyell Malen gönne er die Auszeichnung. "Aber es wäre schön, wenn ich auch mal eine bekommen würde."
Torhüter, lachte Kobel, mögen sie bei der UEFA vielleicht einfach nicht. Auch am "DAZN"-Mikrofon scherzte der BVB-Star: "Ich glaube, ich muss da nochmal reden, aber ... nee, ist okay."
Sein Cheftrainer Edin Terzic wusste derweil ganz genau, dass sein Schlussmann einen großen Anteil am Erfolg hatte. "Wir hatten ein bisschen Glück, aber auch einen herausragenden Keeper", lobte er den 25-Jährigen.































