Nach zwei Siegen in London konnten die Jacksonville Jaguars auch auf amerikanischen Boden abliefern und die Indianapolis Colts in die Schranken weisen. Sorgen machte den Jags dabei nur die späte Verletzung von Trevor Lawrence. Der Quarterback selbst gab jedoch bereits Entwarnung.
Lawrence hatte sich in der Mitte des vierten Quarters am Knie verletzt und konnte fortan nicht mehr weiterspielen. Mit dem ersten Play nach der Verletzung schossen die Jags ein 51-Yard-Field-Goal und machten damit endgültig den Deckel auf den Sieg gegen die Colts drauf. Der letzte Drive war dann Backup-QB C.J. Beathard vorbehalten, der jedoch nur drei Mal abknien musste.
Trevor Lawrence selbst spielte die Verletzung im Anschluss an die Partie herunter. "Ich fühle mich gut", erklärte der Spielmacher. Er könne normal laufen erklärte Lawrence, der im Bezug auf das nächste Jags-Spiel, das schon am Donnerstag stattfindet, aber noch verhalten blieb.
"Ich kann noch nichts genaues sagen. Wir wollen sicher gehen, dass vor dem Spiel alles durchgecheckt wurde", so Lawrence.
NFL: Jaguars-Coach verteidigt das Play
Zugezogen hatte sich Lawrence die Verletzung bei 3rd & 7, als er einen Pitch zu Travis Etienne andeutete, dann aber selbst herausrollte. Colts-Defender Samson Ebukam war zur Stelle und brachte Lawrence zu Boden.
"Ich habe Schmerz im Knie gespürt und bin zu Boden gegangen", beschreibt Lawrence die Situation. "Ich weiß nicht, ob ich mir das Knie verdreht habe oder er drauf gelandet ist. Ich merkte aber, dass ich zumindest aufstehen und vom Platz gehen konnte", erinnert sich der Quarterback.
Jaguars-Coach Doug Pederson wurde im Anschluss auf das Play angesprochen, verteidigte aber die Arbeit von Offensive Coordinator Press Taylor: " Der Call ist im Game Plan, weil es ein Play mit viel Bewegung ist. Es erlaubt dem Quarterback nach außen zu gehen. Es hat schon Millionenfach funktioniert. Dieses Mal nicht. Aber wir haben drei Punkte erzielt, deshalb war es effektiv", so Pedersen.
"War es mit Risiko verbunden? Ja, aber gleichzeitig hätte der Lohn ein First Down sein können und man wäre auf dem Feld geblieben. Das hätte das Spiel gefestigt", ergänzte der Übungsleiter.





