Was für Emotionen! Am Mittwochabend wurden die alljährlichen ESPY-Awards vergeben. Dabei sorgte Bills-Safety Damar Hamlin für einen absoluten Gänsehaut-Moment. Er durfte den sogenannten "Pat Tillman Award for Service" vergeben und bot den Menschen ihre verdiente Bühne, die ihm vor sieben Monaten während eines NFL-Spiels das Leben retteten.
Sobald er die Bühne betrat wischte sich Damar Hamlin bereits die Tränen aus dem Augenwinkel. Der Saal reagierte darauf mit stehenden Ovationen für den 25-Jährigen, der seine Emotionen für einen kurzen Moment zurückhalten konnte und den Trainer Staff der Buffalo Bills auf die Bühne rief.
Dieser hatte Hamlin mit seiner schnellen Reaktion im Januar das Leben gerettet. Nach einem Hit im Spiel gegen die Bengals hatte der Bills-Safety einen Herzstillstand erlitten und musste auf dem Platz wiederbelebt werden. Seit Mai befindet sich Hamlin wieder im Training.
Unter dem Jubel der Zuschauer im Dolby Theatre in Los Angeles gab es eine innige Umarmung mit dem Trainerstab. Es war wohl der emotionalste Moment, den die Veranstaltung seit langer Zeit gesehen hat.
Auch Mahomes, Messi und Verstappen geehrt
Seit 1993 vergibt die Mediengruppe "ESPN" jährlich die ESPY-Awards, um besondere Leistungen rund um den Sport zu würdigen. Vor allem der US-Sport spielt dabei eine große Rolle.
Der "Pat Tillman Award for Service" wird dabei an Menschen vergeben, die mit dem Sport verbunden sind und etwas geleistet haben, was den Werten und Leistungen des ehemaligen NFL-Spielers Pat Tillman entspricht.
Tillman hatte Anfang der 2000er in der NFL für die Cardinals geschrieben und war dort mit einem Millionenvertrag ausgestattet. Nach dem 11. September entschloss sich der Linebacker jedoch, seine Karriere zu beenden und seinem Land zu dienen. Das große Geld war ihm egal. 2004 wurde Tillman in Afghanistan getötet.
Neben dem "Pat Tillman Award" wurden natürlich viele weitere Preise vergeben. Den Titel des besten NFL-Spielers erhielt beispielsweise Patrick Mahomes, den Titel für das beste Play schnappte sich Vikings-Receiver Justin Jefferson.
Unter den weiteren Preisträgern waren zudem auch Lionel Messi (Beste Championship-Performance), Max Verstappen (Bester Fahrer) oder Mikaela Shiffrin (Sportlerin des Jahres).






