Leon Goretzka hat seine harsche Kritik an der Medienberichterstattung über den FC Bayern nach dem Bundesligaspiel gegen Hertha BSC (2:0) am Sonntag teilweise relativiert.
"Meine Aussage nach dem Spiel war in der Form undifferenziert und so nicht richtig. Emotion und Wut nach dem Spiel packen auch mich", sagte Goretzka am Montag gegenüber "Bild".
Im Anschluss an den Arbeitssieg gegen Hertha BSC hatte Goretzka erklärt, die Profis des FC Bayern würden "medial komplett kaputt gemacht". Der Nationalspieler bezog dies nicht in erster Linie auf sich selbst, sondern betonte, Mitspieler stünden "stärker im Feuer" und müssten "viel einstecken".
Goretzka bezeichnete es dennoch als "Aufgabe" für sich und die Teamkollegen, die Antwort auf die Kritik auf dem Platz zu geben - "ob berechtigt oder nicht - egal".
Nun hofft Goretzka auf weniger starke Ausschläge in der Bewertung der Leistungen des FC Bayern. "Es wäre schön, wenn wir bei allem vielleicht etwas weniger übertreiben - im Positiven wie im Negativen", sagte der 28-Jährige, der sich seit Wochen im Formtief befindet.
FC Bayern: Leon Goretzka weiter im Formtief
Auch gegen Hertha BSC enttäuschte der frühere Bochumer und Schalker. Bereits in der ersten Halbzeit sah er die Gelbe Karte. Zur Pause wurde Goretzka von Trainer Thomas Tuchel dann ausgewechselt.
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Von sport.de erhielt er er für seinen Auftritt die Note 5,0. "Er bleibt ein Sorgenkind in München", heißt es in der Einzelkritik.
Sein Nebenmann Joshua Kimmich hingegen war gegen Hertha BSC einer der stärksten Spieler des FC Bayern und erhielt die sport.de-Note 2,0.
"Ich bin fest davon überzeugt, dass wir Deutscher Meister werden", gab der Führungsspieler der Münchner anschließend zu Protokoll - und stieß damit in ein ganz anderes Horn als Mitspieler Goretzka.





























