Das Wunder von München blieb aus! Ein 1:1 im Rückspiel des Champion-League-Viertelfinales gegen Manchester City besiegelte das Ausscheiden des FC Bayern, der in England zuvor mit 0:3 unter die Räder kam. Einen Hoffnungsschimmer gab es allerdings nach 37 Minuten, als City-Superstar Erling Haaland einen Elfmeter über den Kasten der Münchner jagte. Ein Umstand, den der deutsche Rekordmeister wohl auch den Psychospielchen von Leon Goretzka zu verdanken hatte.
Nach einem durchaus umstrittenen Handspiel von Dayot Upamecano entschied Referee Clément Turpin am Mittwochabend auf Elfmeter für Manchester City, Haaland schnappte sich den Ball, nahm Anlauf - und wurde jäh unterbrochen.
Noch ehe Turpin das Leder freigab, schlenderte Goretzka in Haalands Rücken in den Sechzehner, hob scheinbar etwas vom Boden auf, lamentierte kurz mit Turpin und unterbrach so offenbar erfolgreich Haalands Konzentrationsphase, der den Strafstoß kurz darauf mit links in den Münchner Nachthimmel jagte.
Es war der erste Elfmeter, den der Norweger im Trikot von ManCity vergab. In seiner kompletten Profilaufbahn verwandelte der 22-Jährige bislang sogar 33 von 36 Versuchen vom Punkt. Ein Indiz dafür, dass Goretzkas Psychospielchen nicht ohne Folgen blieben.
Auf Twitter sind sich die User auf jeden Fall einig, dass der deutsche Nationalspieler großen Anteil an Haalands Fehlschuss hat.
"Unglaubliche Maschine" erlegt den FC Bayern
"Goretzka ist ein Meister der dunklen Künsten", hieß es nach dem vergebenen Elfer auf Twitter. Ein User hoch schlicht Goretzkas "eliteklasse Psychospielchen" hervor und ein anderer Tweet fasst zusammen: "Jeder, der weiß, wie die Psyche arbeitet, wird zugeben, dass Goretzka diesen Elfmeter gehalten hat."
Dass die aus sportsmännischer Sicht fragwürdige Aktion auch an Haaland nicht spurlos vorbeiging, zeigte sich wenig später. Kurz vor dem Pausenpfiff mischte sich der Torjäger in ein Handgemenge zwischen seinem Mitspieler Ilkay Gündogan und den Bayern Joshua Kimmich und Goretzka ein und packte letzteren beherzt am Hals. Eine Verwarnung erhielten allerdings nur Gündogan und Kimmich.
Die größte Genugtuung dürfte Haaland allerdings in der 57. Minute gespürt haben, als er seine Mannen im Führung brachte und die Hoffnung des FC Bayern endgültig erstickte. Coach Pep Guardiola bezeichnete seinen Schützling im Anschluss als "unglaubliche Maschine", aus den Geschehnissen rund um den Elfmeter werde er lernen und künftig erfolgreicher sein.































