Khvicha Kvaratskhelia sorgt derzeit in der Serie A für Furore und ist bei Tabellenführer SSC Neapel auf dem Weg zur Vereinslegende. Auch der FC Bayern hatte offenbar zweimal die Chance, den 22-jährigen Georgier zu verpflichten, verpasste diese aber.
34 Pflichtspiele, 14 Treffer, 16 Vorlagen: Die Bilanz von Khvicha Kvaratskhelia 2022/2023 im Trikot der SSC Neapel beeindruckt.
"Kvaradona" nennen sie den extrem beliebten Linksaußen bereits in seiner italienischen Wahlheimat - und das, obwohl er sich erst im vergangenen Sommer dem früheren Klub der inzwischen verstorbenen Ikone Diego Maradona anschloss.
Zuvor hatte Kvaratskhelia kurz in seiner georgischen Heimat für Dinamo Batumi gespielt. Seine Zelte in Russland, wo er in knapp drei Jahren bei Rubin Kazan zu einem der besten Spieler der Premier Liga aufgestiegen war, hatte er zuvor wegen des Angriffskriegs gegen die Ukraine abgebrochen.
Auf die herausragende Entwicklung von Kvaratskhelia dürfte der eine oder andere Entscheidungsträger beim FC Bayern mit einer gehörigen Portion Neid und womöglich auch schlechtem Gewissen schauen.
Denn: Wie "Spox" und "Goal" berichten, hatte der deutsche Rekordmeister gleich zweimal die Chance, den Shooting-Star zu verpflichten, verpasste diese aber.
FC Bayern zweimal an Khvicha Kvaratskhelia interessiert
Erstmals ging Kvaratskhelia dem FC Bayern demnach schon im April 2018 durch die Lappen, als er am damals frisch gegründeten Campus der Münchner ein Probetraining absolvierte - und die Verantwortlichen dabei angeblich sowohl menschlich als auch sportlich überzeugte.
Der Spieler selbst habe sich ebenfalls einen Wechsel vorstellen können, heißt es. Danach habe der Klub die Personalie aber nicht mehr konsequent weiterverfolgt.
2021, nachdem er sich seine ersten Sporen in Kazan verdient hatte, nahm der FC Bayern Kvaratskhelia erneut ins Visier. "Ich bin überzeugt, dass er bei Real Madrid oder Bayern landen wird", erklärte sein Berater Nobel Dzhugueli damals.
Erneut kam aber kein Transfer nach München zustande - auch wirtschaftlich durchaus bitter aus Sicht des FC Bayern: Napoli zahlte im vergangenen Sommer nur 11,5 Millionen Euro für Kvaratskhelia, dessen Marktwert inzwischen auf rund 85 Millionen Euro taxiert wird.




























