Passt Erling Haaland zu Manchester City? Diese Frage geistert seit seinem Wechsel vom BVB auf die Insel immer wieder durch die Medien. Der Norweger beantwortete diese Frage mit 32 Treffern in 32 Pflichtspielen eindrucksvoll. Dennoch lässt ein TV-Experte mit Aussagen über eine mögliche Frustration des Top-Stürmers aufhorchen.
"Ich habe das Gefühl, dass er in dieser City-Mannschaft manchmal frustriert ist, weil er die Bälle nicht früh genug bekommt. Wir sehen immer noch nicht 100 Prozent von Haaland. Bei Manchester City sehen wir nur 70 bis 80 Prozent von ihm", sagte Liverpool-Legende Jamie Carragher nach dem 1:1-Unentschieden des englischen Meisters in der Champions League bei RB Leipzig bei "CBS".
Damit heizt der TV-Experte die Diskussion um den Ex-BVB-Star nur weiter an. Bereits in der Vergangenheit waren Stimmen laut geworden, dass der Norweger nicht in die Mannschaft von Pep Guardiola passt. Zu unterschiedlich seien die Spielanlagen der Sky Blues und des Stürmers. Eine Wahrnehmung, die sich bei der Partie gegen Leipzig am Mittwochabend durchaus verfestigte.
Ex-BVB-Star Haaland "sieht ein bisschen unbehaglich aus"
"Sie haben eine hervorragende Mannschaft und vielleicht den besten Stürmer der Welt. Sie bringen ihn in diese Mannschaft und sollen dann das System für ihn wechseln? Nein. Er muss sich daran gewöhnen, für Manchester City zu spielen", legte Carragher nach und ergänzte: "Es ist keine auf Konter ausgerichtete Mannschaft wie der BVB, aber wenn Manchester City den Ball nicht öfter hinter die Abwehr spielt, dann vergeuden sie Haalands Talent."
Der ehemalige Weltklasse-Stürmer Thierry Henry schlug nach dem Spiel ähnliche Töne an: "Es sieht ein bisschen unbehaglich aus, wenn der Ball im Mittelfeld zu ihm kommt. Er ist erst brillant, sobald der Ball in den Strafraum kommt."
Trotz eines schwachen Auftritts von Haaland gegen Leipzig will Guardiola von solchen Meinungen nichts wissen. "Er hat sich zu hundert Prozent an Manchester City angepasst. Wir müssen ihn nur noch öfter finden", stellte der ehemalige Bayern-Coach nach der Partie bei "BT Sport" klar.




























