Mit zuletzt vier Bundesliga-Siegen in Folge hat Borussia Dortmund seine Ausgangslage in der Meisterschaft wieder erheblich verbessert. Der langjährige BVB-Keeper Roman Weidenfeller hofft darauf, dass sein Herzensverein nun bis zum Ende um den Titel gegen den FC Bayern mitspielen kann.
"Der BVB hat bisher eine tolle Serie nach dem WM-Break hingelegt: vier Spiele, vier Siege. Das ist ein Statement, das auch von den Bayern registriert worden ist", ist sich der Weltmeister von 2014 im Gespräch mit dem Onlineportal "deichstube" sicher.
Nach einer mäßigen Hinrunde hatte der BVB zum Jahresbeginn 2023 satte sechs Zähler auf den FC Bayern gutmachen können und mischt nun als Tabellendritter wieder ganz oben im Tableau mit. Die ersten 15 Saisonspiele bis zur WM-Pause verliefen aus Dortmunder Sicht nur schleppend, wurden auf Tabellenplatz sechs abgeschlossen. "Das ist nicht der Anspruch von Borussia Dortmund", stellte Weidenfeller klar, der selbst zweimal mit dem BVB Deutscher Meister geworden war.
"In den letzten Spielen ist eine klare Steigerung zu erkennen. Auch dank der Arbeit von Edin Terzic, dessen Handschrift zu erkennen ist", lobte der Ex-Kapitän den Cheftrainer der Westfalen, der in der Hinrunde zeitweise bereits in der Kritik stand.
Weidenfeller: BVB muss "im Flow bleiben"
Bei der Frage, welches Team dem deutschen Rekordmeister aus München in der Rückrunde am ehesten gefährlich werden könnte, legte sich der 42-Jährige schnell fest: "Natürlich Borussia Dortmund, aber auch RB Leipzig. Aller Ehren wert ist die Leistung von Union Berlin. Doch auch wenn sie nun einmal über Nacht Tabellenführer waren, glaube ich nicht, dass Union ein ernsthaftes Wort mitspricht", rechnet Weidenfeller noch mit einem Leistungseinbruch der Eisernen.
Für die Leistungen der Klubs aus Freiburg und Frankfurt empfinde der einstige Schlussmann ebenfalls "große Wertschätzung".
Über seinen langjährigen Arbeitgeber meinte Weidenfeller zudem: "Nun folgen einige englische Wochen, die Doppel- und Dreifachbelastung stellt noch mal andere Herausforderungen. Die Borussia muss versuchen, im Flow zu bleiben."
































