Der FC Bayern steht vor seinem wichtigsten Spiel in dieser Saison. Am kommenden Dienstag (ab 21:00 Uhr) kämpfen die Münchner im Rückspiel des Champions-League-Viertelfinales gegen den FC Villarreal um das Weiterkommen, müssen dabei einen 0:1-Rückstand aus dem Hinspiel aufholen. Cheftrainer Julian Nagelsmann gewährte einen kleinen Einblick, wie er seine Superstars endlich wieder zu Top-Leistungen treiben will.
Auch beim letzten 1:0-Sieg in der Bundesliga gegen den FC Augsburg wurde es wieder deutlich: Zu viele Stammkräfte des FC Bayern laufen ausgerechnet in der heißen Phase der Saison ihrer Bestform hinterher.
Was in der Meisterschaft noch immer für ein komfortables Neun-Punkte-Polster auf den einzigen Verfolger Borussia Dortmund reicht, könnte in der europäischen Königsklasse schon bald das Aus bedeuten.
"Ich habe viel zu tun bis Dienstag, dessen bin ich mir bewusst", wird Bayerns Cheftrainer Julian Nagelsmann im "kicker" im Vorfeld des Villarreal-Rückspiels zitiert.
Starspieler wie Leroy Sané oder Thomas Müller haben in den letzten Wochen spürbar an Formstärke verloren, lieferten zum Teil allenfalls durchschnittliche Leistungen ab.
"Es gibt einfache Dinge, wie jeden Spieler auf seine maximal komfortable Position zu setzen", meinte Nagelsmann, wie er seine wichtigsten Akteure im Profi-Kader wieder zu Höchstleistungen bringen will.
FC Bayern droht zweites Viertelfinal-Aus in Folge
"Das Thema 'Starkreden' ist mir zu plump. Denn die Spieler wissen ja alle, dass sie überragend gut sind, deshalb spielen sie bei Bayern München", fuhr Nagelsmann fort.
Der 34-Jährige stellte vor dem zweiten Duell mit dem Gelben U-Boot aus Spanien klar, dass es ihm in diesem wichtigen K.o.-Spiel keinesfalls um eine möglichst attraktive Spielweise gehen werde: "Wir werden auch am Dienstag kein Glamourspiel abliefern müssen, sondern ein Spiel, in dem wir am Ende zwei Tore mehr schießen als im Hinspiel."
Nach dem 0:1 im Hinspiel droht der FC Bayern, das Halbfinale der Champions League zum zweiten Mal in Folge zu verpassen. Im letzten Jahr war der deutsche Rekordmeister in der Runde der letzten Acht noch an Paris Saint-Germain gescheitert.
































