In seiner Zeit beim FC Bayern feierte Mark van Bommel zwischen 2006 und 2011 zwei Deutsche Meisterschaften, zwei DFB-Pokalsiege und stand 2010 im Finale der Champions League. Derzeit wandelt er als Cheftrainer des VfL Wolfsburg auf seinen alten Spuren, hat seine ersten drei Partien als Bundesliga-Coach allesamt gewonnen. Jetzt zog der 44-Jährige erste Vergleiche zwischen seinen Wölfen und der alten Liebe, dem FC Bayern.
Im Gespräch mit der "Sport Bild" klärte van Bommel über den Unterschied auf, mit den Münchnern oder den Wolfsburgern an der Tabellenspitze zu rangieren: "Es ist vielleicht nicht normal, mit Wolfsburg auf Platz eins zu stehen, aber es ist auch kein Weltwunder."
Der Niederländer betonte im Interview mit dem Sportmagazin zwar mehrfach, dass das Bundesliga-Tableau nach drei von 34 Spieltagen noch keine Aussagekraft besitze. Dennoch nimmt er mit seinem VfL die Momentaufnahme nur allzu gerne mit, mal vor seinem alten Arbeitgeber FC Bayern dazustehen: "Im Moment sehe ich es als großes Kompliment an die Bundesliga, dass es wieder spannender werden kann als in den Jahren, wo Bayern weiter weg war. Man sieht, dass jeder jeden schlagen kann."
Van Bommel setzt sich große Ziele
Dass der VfL Wolfsburg unter Mark van Bommel den FC Bayern auch über die ganze Saison hinweg in der Meisterschaft herausfordern kann, will der einstige Mittelfeldspieler indes noch nicht aussprechen: "Dafür müssten wir deutlich über unserem Limit spielen. Es wäre nicht gut, jetzt darüber zu reden. Wir sind nicht Favorit auf den Titel, nur weil wir nach drei Spielen auf Platz eins stehen", so van Bommel, der bei den Bayern einst als "Aggressive Leader" und Mannschaftskapitän große Erfolge feierte.
Der Vize-Weltmeister von 2010 macht aber zumindest aus seinem langfristigen Traum, Titel zu gewinnen, keinen Hehl. Nach Möglichkeit auch mit dem VfL Wolfsburg: "Ich möchte Titel gewinnen. Das wäre auch hier schön. Man muss sich große Ziele setzen und immer besser sein wollen als gestern", so van Bommel, der übrigens in Bayerns Ex-Trainer Pep Guardiola ein großes Vorbild sieht.
Für den VfL Wolfsburg geht es in der Bundesliga am 11. September (ab 15:30 Uhr) mit dem Auswärtsspiel bei der SpVgg Greuther Fürth weiter.





























