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Dárdai erklärt Rotation: "Dafür habe ich die Eier"

Pál Dárdai steckt mit Hertha BSC im Abstiegskampf
Pál Dárdai steckt mit Hertha BSC im Abstiegskampf
Foto: © Tom Weller
07. Mai 2021, 12:17

Mit zwei Mannschaften zum Klassenerhalt: Trainer Pál Dárdai setzt bei Hertha nach der langen Quarantäne auf eine radikale Rotation und steigert damit das Wir-Gefühl.

Pál Dárdai war sich der Tragweite seiner spektakulären Entscheidung voll bewusst. "Wenn das schiefgegangen wäre, würden alle hier lachen", sagte der Trainer von Hertha BSC nach dem 3:0 (2:0) gegen den SC Freiburg.

Auf neun Postionen hatte der Ungar seine Startelf umgebaut - am Ende ging der Plan auf und Hertha verließ die Abstiegsränge der Fußball-Bundesliga.

Seine Co-Trainer hätten zunächst noch Zweifel angemeldet, als er sie vor der Partie in seine Pläne eingeweiht hatte, doch "dann habe ich gesagt: Stopp. Ich will nichts mehr hören. Wir ziehen das durch", sagte Dárdai zur bislang größten Rotation einer Hertha-Elf in der Bundesliga-Geschichte. "Dafür habe ich die Eier", ergänzte der 45-Jährige.

Hertha-Rotation für Dárdai alternativlos

Für Dárdai war der Schachzug angesichts der nächsten Partien im Drei-Tage-Rhythmus alternativlos. "Wir können keine Spieler kaputt machen", erklärte der Coach angesichts der hohen Belastung. Nach der 14-tägigen häuslichen Quarantäne müssten die Profis behutsam aufgebaut werden. "Kommst du raus und steigst ins Fußball-Training ein, dann ist das nicht einfach", so Dardai.

Auch die Spieler hatten nicht mit der personellen Großrochade ihres Trainers gerechnet. "Dass so viele Spieler ausgetauscht werden, hat uns auch überrascht", sagte der starke Torhüter Alexander Schwolow, der neben Matteo Guendouzi als einziger Spieler wie schon beim 1:1 in Mainz von Beginn an ran durfte.

Doch nach den Toren von Krzysztof Piatek (13.), Peter Pekarik (22.) und Nemanja Radonjic (85.) fanden alle Herthaner die Maßnahme am Ende richtig.

Mit der Option von zwei Mannschaften will Dárdai auch die nächsten Spiele im Abstiegskampf angehen. "Gut, dass sich Hertha so einen Kader leisten kann", meinte Dárdai etwas süffisant über das teure Personal. Die Stimmung in der Mannschaft ist mittlerweile auch gut, weil alle spielen. Die Ersatzbank machte gegen Freiburg Riesenkrach. "Hier entsteht gerade etwas. Man spürt die Energie", meinte Sportdirektor Arne Friedrich.

Hertha BSC springt von den Abstiegsplätzen

Allerdings gab es auch schlechte Nachrichten zu verkraften. Mittelfeldspieler Guendouzi musste mit Verdacht auf Mittelfußbruch ausgewechselt werden, auch Sami Khedira ging wegen Muskelproblemen vorzeitig vom Platz. "Leider wohl zwei, drei Tage Pause", sagte Dárdai über den Rio-Weltmeister.

In der Tabelle machte Hertha einen Riesensatz nach vorne. Am Mittwoch steht das letzte Nachholspiel bei Schalke 04 (18:00 Uhr) auf dem Programm, zuvor soll gegen den Tabellennachbarn Arminia Bielefeld am Sonntag (18:00 Uhr) der nächste Sieg folgen. "Du kannst da jetzt besser rein gehen, mit weniger Druck", meinte Dárdai.

Freiburg verließ die Arena mit hängenden Köpfen und zeigte sich auch irritiert von Dárdais Rotation. "Ja, wir haben sie anders erwartet", gab Abwehrmann Christian Günter nach der vierten Auswärtsniederlage in Folge zu. Beim 1. FC Köln am Sonntag (13:30 Uhr) soll die Wiedergutmachung folgen. Günter: "Da müssen wir uns anders präsentieren."

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