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Der Rekordmeister hat zahlreiche Ausfällt zu beklagen

Der FC Bayern stößt an seine "Grenzen"

Der FC Bayern ließ einen Punkt gegen Arminia Bielefeld liegen
Der FC Bayern ließ einen Punkt gegen Arminia Bielefeld liegen
Foto: © Bernd Feil/M.i.S./Pool
16. Februar 2021, 12:29

Nach dem turbulenten Remis gegen Bielefeld übt Hansi Flick Nachsicht mit seinen gestrauchelten Weltmeistern - und wegen seiner Politikerschelte Selbstkritik.

Hansi Flick war gnädig mit seinen ausgerutschten Weltmeistern. "Klar, das haben wir uns anders vorgestellt", sagte der Trainer von Bayern München nach dem wilden 3:3 (0:2) gegen den aufmüpfigen Aufsteiger Arminia Bielefeld, fügte jedoch milde an: "Nach der langen Reise und den vielen Spielen so zurückzukommen, diese Mentalität macht mir Zuversicht für die nächsten Spiele."

Mit sich selbst dagegen ging Flick nach dem unerwarteten Patzer im Titelkampf härter ins Gericht, wenngleich nicht aus sportlichen Gründen. In einer emotionalen, 4:14 Minuten langen Erklärung machte Flick klar: Bei seiner harten Politikerschelte am Sonntag sei er deutlich übers Ziel hinausgeschossen. Er stehe zwar im Grundsatz zu seinen Aussagen "aus der Emotionalität heraus", aber: "Das ein oder andere könnte man anders formulieren."

Etwa sein Verdikt vom "sogenannten Experten" Karl Lauterbach. Er habe den SPD-Mann nicht "in so ein Licht stellen" wollen, betonte Flick und ergänzte einsichtig: "Vielleicht ist es ganz gut, wenn ich mich mal mit dem Herrn Lauterbach ausspreche. Nicht in einer Talkshow, persönlich unter vier Augen oder mal am Telefon, um die Standpunkte zu erläutern."

Flick sprach das Wort nicht aus - aber das war sehr nah an einer Entschuldigung. Und so nahm Lauterbach das Gesprächsangebot "sehr gerne" an. "Seine Kritik nehme ich sportlich", twitterte er. Zumal Flick einräumte, er habe nicht erwartet, dass seine Aussagen so hohe Wellen schlagen würden. Der Coach berichtete von "einigen bösen Nachrichten", die Stunden danach bis zum Spiel nannte er "extrem".

Zugleich warb Flick um Verständnis. Er habe nicht nur als Trainer, sondern auch als Vater, Großvater zweier Enkelkinder und ehemaliger Unternehmer gesprochen. "Die Pandemie ist für uns alle eine wahnsinnige Belastung", führte er sichtlich berührt aus, "da wird man ein bisschen müde. Viele Menschen leiden extrem, haben Ängste." Dabei sei ihm die "sehr privilegierte" Lage des Fußballs durchaus bewusst.


Mehr dazu: FC Bayern vs. Arminia Bielefeld - Noten und Einzelkritik


Und so war Flick wohl auch dankbar, dass seine Bayern nach dem Corona-Wirbel um Thomas Müller überhaupt spielen konnten. Dass die geschlauchten WM-Helden um David Alaba, der am Dienstag seinen Abschied zum Saisonende bestätigen sollte, erstmals seit 1985 (!) zu Hause Punkte gegen Bielefeld abgaben? Dass der Vorsprung auf Verfolger Leipzig auf fünf Zähler schmolz? Flick hielt es offenbar für verschmerzbar. "Ich muss und kann mit diesem Unentschieden zufrieden sein", sagte er.

Mit Blick auf die schweren Aufgaben am Samstag in Frankfurt und drei Tage später im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League bei Lazio Rom geben ihm aber die Abwehrprobleme zu denken. Nationalspieler Niklas Süle war erneut ein Schatten seiner selbst, Bouna Sarr erlebte einen Abend zum Vergessen. "Wir müssen besser verteidigen, das müssen wir abstellen", betonte Flick. Angesichts von acht (!) Ausfällen stoße sein Kader aber "an Grenzen".

Flick will "das Beste draus machen"

Weil Müller sowie die verletzten Serge Gnabry und Douglas Costa noch länger fehlen, "hakt" es laut Flick auch in der Offensive, obwohl die Bayern mit 61 Toren den 39 Jahre alten Ligarekord des Hamburger SV einstellten. Dank Robert Lewandowski, der die Aufholjagd mit seinem 25. Saisontor eingeleitet hatte (48.). Und dank Leroy Sané, der die Tore von Corentin Tolisso (57.) und Alphonso Davies (69.) vorbereitete. "Er hat er mit seinen Aktionen dafür gesorgt, dass wir das 3:3 noch geschafft haben", lobte Flick den "Künstler".

Fürs Wochenende hofft er auf die Rückkehr der Corona-Patienten Leon Goretzka und Javi Martínez, die personelle Notlage entspannt sich damit aber nur wenig. "Ich bin kein Mensch, der jammert", sagte Flick, "wir müssen das Beste draus machen."

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