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Was macht der Sterling denn da?

Dieser Mega-Fehlschuss schockt ManCity

Raheem Sterling war der Pechvogel des Abends
Raheem Sterling war der Pechvogel des Abends
Foto: © Adrian Dennis/NMC Pool via www.imago-images.de
16. August 2020, 09:55

Das hatte sich Pep Guardiola ganz anders vorgestellt. Statt im Halbfinale der Champions League seinen Ex-Klub FC Bayern zum Gigantenduell zu fordern, scheidet er mit Manchester City kläglich gegen Olympique Lyon aus - auch wegen eines unerklärlichen Blackouts.

Als Raheem Sterling den Ball tatsächlich nicht einfach ins Tor geschoben hatte, begann das große Leiden des Josep Guardiola. Erst schlug der Trainer von Manchester City die Hände über dem Kopf zusammen, dann fiel er auf die Knie und schließlich malträtierte er den Rasen im Estádio José Alvalade von Lissabon.

59 Sekunden versuchte der 49-Jährige zu begreifen, was der teuerste Spieler seines Luxus-Ensembles da in Minute 86 des Champions-League-Viertelfinals gegen Olympique Lyon verbrochen hatte, da setzte es den finalen Stich.

Nur 59 Sekunden nach einem der spektakulärsten Fehlschüsse in der Geschichte der Königsklasse traf Moussa Dembélé mit seinem zweiten Joker-Tor zum 3:1 - der Außenseiter jubelt, Guardiola und ManCity sind raus.

"Wir haben gut gespielt, wir hatten mehr Schüsse, mehr von allem", sagte Guardiola bei "Sky". "Aber es war nicht gut genug. (...) Wir haben verloren. Also war der Plan nicht gut." Über all das hätte sich der Katalane ganz in Ruhe Gedanken machen können, hätte Sterling diesen verdammten Ball einfach versenkt.

In den Nachthimmel

Gabriel Jesus hatte sich im Strafraum-Gewusel gegen drei Gegenspieler behauptet, er hatte den Ball perfekt nach links rübergeschoben. Dort stand Sterling. Er stand allein. Der nächste Verteidiger, er war mindestens zwei Meter entfernt. Torwart Anthony Lopes? Noch auf der Seite, wo Jesus wuselte.

Der Ball kommt zu Sterling, der nimmt die Innenseite, lehnt seinen Körper leicht zurück. Formsache. Ausgleich? Nein, Sterling, dessen Marktwert auf 128 Millionen geschätzt wird und damit hinter Kylian Mbappé der derzeit zweitwertvollste Spieler des Planeten ist, nagelt den Ball meterhoch über das Tor.

"In diesem Wettbewerb muss man perfekt sein"

Zum dritten Mal in Folge ist Guardiola nun mit City bereits im Viertelfinale gescheitert. Sein letzter Triumph in der Champions League liegt bereits neun Jahre zurück. 2011 hatte er den Pott mit den legendären Henkeln mit dem FC Barcelona gewonnen. Zum zweiten Mal nach 2009. Seither wartet der Startrainer auf die Rückkehr an Europas Spitze. "Eines Tages werden wir die Lücke zum Halbfinale schließen", sagte er nun. "Wir müssen den Klub wieder aufbauen. In diesem Wettbewerb muss man perfekt sein."

Maxwel Cornet (24. Minute) und der eingewechselte Dembélé mit einem Doppelpack (79. und 87.) hatten für Lyon getroffen, der zwischenzeitliche Ausgleich durch den ehemaligen Wolfsburger Kevin De Bruyne (69.) war zu wenig für den englischen Vizemeister. "Wir werden es wieder versuchen", sagte Guardiola, dessen Vertrag in Manchester noch bis 2021 läuft. "So ist das Leben, man muss wieder aufstehen."

Novum im Halbfinale der Champions League

Statt nun also seinen Ex-Klub aus München zum Gigantenduell zu bitten, muss Guardiola zusehen, wie sich der FC Bayern mit Außenseiter Lyon duelliert. Der großen Überraschung. Schon im Achtelfinale hatte "OL" einen Favoriten eiskalt abserviert, Juventus Turin mit Cristiano Ronaldo. Gegen die "Skyblues" aus Manchester war nun der aufopferungsvolle Abwehrkampf entscheidend.

Und die Ideen von Trainer Rudi Garcia. Dembélé brachte er erst in der 75. Minute für den völlig ausgepumpten Memphis Depay. "Wir wissen, dass wir sehr gut Fußball spielen können", sagte der Matchwinner, der beim 3:1 indes auch von einem schweren Patzer des City-Keepers Ederson profitierte, der einen Schuss direkt vor Dembélés Füße abwehrte.


Mehr dazu: Die besten Netzreaktionen zu Sterlings Fehlschuss


Erstmals in der Geschichte des Wettbewerbs stehen sich übrigens zwei deutsche und zwei französische Klubs im Halbfinale gegenüber - und in beiden Nationen dürften die Fans vom großen Coup für das Endspiel am 23. August hoffen.

Vor dem Bayern-Spiel am Mittwoch (21 Uhr im Liveticker bei sport.de) misst sich RB Leipzig am Dienstag mit dem französischen Meister Paris Saint-Germain (21 Uhr im Liveticker bei sport.de).

Tobias Nordmann

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