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Halstenberg-Doppelpack macht den Unterschied aus

RB plant nach weiterem Auswärtssieg für die Königsklasse

Marcel Halstenberg (M.) traf zweimal im Auswärtsspiel in Gladbach
Marcel Halstenberg (M.) traf zweimal im Auswärtsspiel in Gladbach
Foto: © getty, Juergen Schwarz
20. April 2019, 20:19

RB Leipzig kann dank Doppelpacker Marcel Halstenberg für die Champions League planen. Das Team von Trainer Ralf Rangnick gewann das "Spiel der Spiele" bei Verfolger Borussia Mönchengladbach verdient mit 2:1 (1:0).

Vier Partien vor Saisonende haben die Sachsen beruhigende zehn Punkte Vorsprung auf die Gladbacher auf Platz fünf.

Nationalspieler Halstenberg traf per Foulelfmeter (17.) und Flachschuss (53.) zu Leipzigs siebtem Auswärtssieg in Folge. RB steht damit vor der erfolgreichsten Woche der Vereinsgeschichte: Schon am Dienstag kann der Klub gegen den Hamburger SV erstmals ins DFB-Pokalfinale einziehen. Für die Borussia, die durch Alassane Plea (62.) noch einmal herankam, rückt die Champions League nach dem sechsten Heimspiel in Folge ohne Sieg dagegen immer weiter in die Ferne.

"Natürlich ist das kein gutes Gefühl. Ich denke, dass wir ein richtig gutes Heimspiel gemacht haben", sagte Gladbach-Trainer Dieter Hecking bei "Sky": "Ich kann der Mannschaft überhaupt nichts vorwerfen, wir haben alles versucht. Es ist schade, denn selbst ein Punkt hätte uns heute schon sehr geholfen."

Vom "Spiel der Spiele" hatte Rangnick vor Anstoß gesprochen und orakelt: "Mit einem Sieg wären wir sicher in der Champions League." Entsprechend forsch begann seine Mannschaft. Begleitet von einem Trillerpfeifen-Konzert, mit dem die Gladbach-Fans gegen RB protestierten, suchte Leipzig sein Glück in der Offensive. Neben den Pfiffen richteten sich auch zahlreiche Spruchbänder gegen RB, eines ("Trotz Burnout und null Akzeptanz - ein Leben voller Ignoranz - Fick dich Rangnick") schoss dabei über das Ziel hinaus.

Weil auch die Borussia frech nach vorne spielte, sahen die 51.757 Zuschauer ein intensives, umkämpftes, zuweilen aber auch überaus hektisches Spiel. Beinahe folgerichtig war es ein Foulelfmeter, der zur Führung führte: Patrick Herrmann berührte Halstenberg leicht am Fuß, Videoassistentin Bibiana Steinhaus bestätigte die Entscheidung - und der Gefoulte verwandelte sicher ins rechte Eck.

Weitere Großchancen auf beiden Seiten

Von Gladbach war in der Folge nicht mehr viel zu sehen. Die wenigen Bemühungen endeten meist in der aufmerksamen Leipziger Abwehr, vor allem Außenverteidiger Nordi Mukiele erwies sich als Fels in der Brandung. Leipzig hatte bis zur Pause alles im Griff und war dem zweiten Tor sogar näher. Timo Werner, der schon beim 2:0 im Hinspiel beide Tore erzielt hatte, vergab jedoch (20.).

Kurz nach dem Seitenwechsel folgte Halstenbergs zweiter Streich: Gemeinsam mit Emil Forsberg düpierte er die Gladbacher Abwehr und traf aus spitzem Winkel ins lange Eck. Für den 27-Jährigen war es das vierte Pflichtspieltor der Saison, erstmals war er dabei nicht vom Elfmeterpunkt erfolgreich. Plea sorgte nach schönem Pass von Florian Neuhaus mit seinem zwölften Saisontreffer noch einmal für Spannung.

Wenig später hatte der Franzose bei einem Kopfball sogar die große Chance zum Ausgleich (67.), auch Herrmann (84.) vergab aus guter Position. Auf der Gegenseite verhinderte in einer wilden Schlussphase nur der Außenpfosten Halstenbergs dritten Treffer (85.).

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