Alba Berlin und Brose Bamberg haben im Pokal der Basketball Bundesliga (BBL) das Endspiel erreicht. Der deutsche Vizemeister Berlin setzte sich im Halbfinale bei den Frankfurt Skyliners nach einer überlegenen Vorstellung 105:70 (57:29) durch. Bamberg schlug die Telekom Baskets Bonn im Duell der Krisenklubs 90:87 (46:50).
Das Finale findet am 17. Februar statt, der Austragungsort wird noch am Sonntagabend ausgelost. Berlin, das im Vorjahr im Pokal- und im Playoff-Finale an Bayern München gescheitert war, spielt um seinen zehnten Triumph und hat die Chance, mit Rekordsieger Bayer Giants Leverkusen gleichzuziehen. Der frühere Serienmeister Bamberg hat den Cup bislang fünfmal geholt.
"Wir hatten eine superhohe Energie. Wir haben rotiert ohne Ende, so kommt eine solche Leistung wie heute zustande", sagte Berlins Nationalspieler Joshiko Saibou bei "MagentaSport".
Die schwachen Frankfurter hatten Alba kaum etwas entgegenzusetzen. Beste Werfer der Gäste waren Niels Giffey und Rokas Giedraitis (beide 16 Punkte). Bamberg gelang genau eine Woche nach dem Amtsantritt von Federico Perego der erste Erfolg unter seinem neuen Trainer. Tyrese Rice und Cliff Alexander kamen als Topscorer der Gastgeber auf je 21 Punkte. Bonns neuer Trainer Chris O'Shea musste bei seinem Debüt eine unglückliche Niederlage hinnehmen.
Die BBL hatte den Pokalwettbewerb vor der laufenden Saison reformiert. Statt der bislang sieben Teams starteten 16 in den Wettbewerb, das Top-Four-Turnier gibt es nicht mehr. Alba hatte Titelverteidiger Bayern München im Viertelfinale ausgeschaltet (78:70).
Fraport Skyliners - Alba Berlin 70:105 (29:57)
Beste Werfer: Robertson (16) für Frankfurt - Giffey (16), Giedraitis (16), Wagner (12), Sikma (12), Clifford (10), Saibou (10) für Berlin
Zuschauer: 5000 (ausverkauft)
Brose Bamberg - Telekom Baskets Bonn 90:87 (46:50)
Beste Werfer: Alexander (21), Rice (21), Rubit (13), Harris (10) für Bamberg - Breunig (21), Hanlan (16), Mayo (14), Webb III (13) für Bonn
Zuschauer: 5889








