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"Haben ja nicht alles Gute verlernt"

Schalke-Keeper Fährmann sieht Unterschiede zur Krise 2016

Ralf Fährmann hat sich zur Negativ-Phase im Vergleich zur Krise 2016 geäußert
Ralf Fährmann hat sich zur Negativ-Phase im Vergleich zur Krise 2016 geäußert
Foto: © getty, Christof Koepsel
14. September 2018, 09:35
sport.de
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Ralf Fährmann vom Fußball-Bundesligisten FC Schalke 04 hat sich zur aktuellen Negativ-Phase bei den Königsblauen geäußert und die Situation mit der Krise 2016 verglichen. Damals kassierte S04 zum Saisonstart fünf Niederlagen.

So weit ist es im Moment noch nicht, doch nach einer Auftaktpleite in Wolfsburg und einer Heimniederlage gegen Hertha BSC sind die Schalker am Samstagabend gegen Borussia Mönchengladbach unter Zugzwang. Allzu gern möchte Fährmann unterdessen nicht mehr an 2016 denken, betonte aber gegenüber der "WAZ": "Vor zwei Jahren war Trainer Markus Weinzierl neu, Manager Christian Heidel neu, da hatten wir uns als Team selbst noch nicht so richtig gefunden."

Deshalb erwartet der Keeper in dieser Spielzeit keine Abwärtsspirale und begründet das mit einem "Fundament, das wir in der vergangenen Saison gelegt haben". Dieses gebe die nötige Sicherheit und helfe "cool zu bleiben in unserer aktuellen Situation".  

Eingeimpft wurde dieses Selbstvertrauen in das eigene Können durch Coach Domenico Tedesco, so der Kapitän des Vizemeisters weiter. Er "hat im vergangenen Jahr alles auf links gedreht und unserer Mannschaft eine gewisse DNA, ein Gesicht gegeben." Das Team habe nun "verschiedene Anker im Spiel, an die wir uns immer wieder halten können und die uns stark machen", verriet Fährmann.

Fährmann spürt keine lähmende Zufriedenheit

Zu diesen sogenannten Ankern zählen laut dem Torwart unter anderem das Spiel-System und die Spiel-Herangehensweise. "Wir haben ja nicht alles Gute aus der letzten Saison verlernt. Man muss dann einfach geduldig bleiben, damit man wieder in die richtige Spur findet."

Dass die aktuelle Phase an einer gewissen Zufriedenheit nach dem zweiten Platz aus der Vorsaison liegen könnte, bestreitet der 29-Jährige unterdessen. "Warum sollen wir zufrieden sein? Wir haben eine gute Saison gespielt. Und nicht mehr. Wir haben viele junge und ehrgeizige Spieler im Kader. Sie haben den Großteil ihrer ganzen Karriere noch vor sich." Daher gebe es überhaupt keinen Grund "satt zu sein". 

"Jetzt kommt die Bundesliga, dann die Champions League, dann eine englische Woche in der Meisterschaft. Jetzt ist hier Zeit zur Maloche", betonte der Kapitän.

 

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