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Eishockey-Krimi! Eisbären erzwingen Spiel 7 gegen München

Pure Freude bei den Eisbären
Pure Freude bei den Eisbären
Foto: © getty, Boris Streubel
24. April 2018, 21:57
sport.de
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Mit viel Herz und Leidenschaft haben die Eisbären Berlin im Kampf um die deutsche Eishockey-Meisterschaft gegen Red Bull München das alles entscheidende siebte Finalspiel erzwungen.

Die Berliner gewannen Spiel sechs der Best-of-seven-Serie zu Hause mit 5:3 (1:1, 1:0, 3:2) und können am Donnerstag in München (19:30 Uhr) ihren achten DEL-Titel perfekt machen.

Andre Rankel, der das fünfte Berliner Tor erzielt hatte, atmete nach der Schlusssirene erleichtert auf. "Wir freuen uns einfach, dass wir noch ein Spiel haben", sagte der gebürtige Berliner: "Es sind zwei gute Mannschaften, es wird noch einmal ein enges Spiel.

Vor rund 14.200 Zuschauern in der ausverkauften Berliner Arena am Ostbahnhof trafen Louis-Marc Aubry (4.), Nicholas Petersen (23.), Jamie MacQueen (41.), Daniel Fischbuch (45.) und Andre Rankel (58.) für die Hausherren. Konrad Abeltshauser (9.), Mads Christensen (58.) und Patrick Hager (59.) waren für die Münchner erfolgreich, die als Favorit in die Finalserie gegangen waren und nach den Triumphen 2016 und 2017 den Titel-Hattrick perfekt machen wollen.

"Uns hat jeder schon abgeschrieben. Die einzigen, die an uns geglaubt haben, waren wir selbst", sagte Eisbären-Angreifer Martin Buchwieser nach dem Match bei "Telekomsport"

München vom irren Tempo der Eisbären geschockt

Rekordchampion Berlin bewies in Spiel sechs eine tolle Moral und investierte deutlich mehr als die etwas lethargisch wirkenden Gäste. Sollte dem Eisbären-Team von Trainer Uwe Krupp auch am Donnerstag eine ähnliche Leistung gelingen, ist der erste Titelgewinn seit 2013 gut möglich.

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Die Eisbären begannen mit einem Höllentempo. Münchens Torwart Danny aus den Birken stand zu Beginn unter Dauerbeschuss. In der 4. Minute war aber auch der deutsche Olympia-Held machtlos: Jonas Müller passte haargenau auf Aubry, der Kanadier schlenzte zur umjubelten Führung ein.

Doch der Titelverteidiger behielt die Ruhe und gab im Anschluss eine Kostprobe seiner Cleverness. Nach einer Spielunterbrechung, weil das Tor aus der Verankerung gerissen wurde, waren die Gäste deutlich wacher als Berlin. Abeltshauser überraschte Eisbären-Schlussmann Petri Vehanen mit einem Schuss von halbrechts: 1:1.

Eisbären überstehen Drangphase

Zum Ende des ersten Drittels wurde es dann heikel für die Eisbären. Neben Mark Olver musste auch James Sheppard auf die Strafbank. Bei München erhielt Maximilian Kastner eine Zwei-Minuten-Strafe. In 3:4-Unterzahl retteten sich die Berliner aber über die Zeit, auch weil Münchens Nationalspieler Yannic Seidenberg gute Einschussmöglichkeiten vergab.

Die Berliner fassten neuen Mut und wurden belohnt. Nach einer Kombination mit Sheppard war Petersen zur Stelle und markierte das 2:1. Die Halle tobte. Kurz darauf scheiterten Berlins Nationalspieler Frank Hördler und Kapitän Andre Rankel - das 3:1 lag in der Luft, die vielen Tausend Eisbären-Fans verwandelten die Arena in ein Tollhaus.

Die Berliner hätten schon frühzeitig die Partie entscheiden müssen. Im zweiten Drittel waren sie mehrfach in Überzahl, nutzten diese aber nicht. Zu Beginn des dritten Drittels spielten sie dann den Vorteil aus, und MacQueen erhöhte auf 3:1. Fischbuchs Treffer kurz danach sorgte für Beruhigung.

Berlin kann nun am Donnerstag Geschichte schreiben. Die Hauptstädter wären im Falle eines Sieges in der Geschichte der DEL die erste Mannschaft, die in einer Finalserie nach einem 1:3 noch den Titel gewinnt.

44. Spieltag
  • Spielplan
  • Tabelle
Kölner Haie
Kölner Haie
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1
0
1
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Löwen Frankfurt
Löwen Frankfurt
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4
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Di, 27.01.
Beendet
Augsburger Panther
Augsburger Panther
Augsburg
2
0
1
1
Eisbären Berlin
Eisbären Berlin
Berlin
1
1
0
0
19:30
Di, 27.01.
Beendet
Fischtown Pinguins
Fischtown Pinguins
Bremerhaven
2
0
1
1
0
Grizzlys Wolfsburg
Grizzlys Wolfsburg
Wolfsburg
3
0
1
1
1
19:30
Di, 27.01.
n.V.
Beendet
ERC Ingolstadt
ERC Ingolstadt
Ingolstadt
4
0
3
1
Dresdner Eislöwen
Dresdner Eislöwen
Dresden
1
1
0
0
19:30
Di, 27.01.
Beendet
Iserlohn Roosters
Iserlohn Roosters
Iserlohn
1
0
1
0
Adler Mannheim
Adler Mannheim
Mannheim
2
1
0
1
19:30
Di, 27.01.
Beendet
Straubing Tigers
Straubing Tigers
Straubing
3
1
1
1
Nürnberg Ice Tigers
Nürnberg Ice Tigers
Nürnberg
1
0
0
1
19:30
Di, 27.01.
Beendet
Schwenninger Wild Wings
Schwenninger Wild Wings
Schwenni.
3
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1
EHC München
EHC München
München
1
1
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19:30
Di, 27.01.
Beendet
#MannschaftMannschaftSp.SOTPENOTPEToreDiff.Pkt.
1Kölner HaieKölner HaieKölner Haie443103811168:11256101
2Adler MannheimAdler MannheimMannheim4426131121156:1045289
3ERC IngolstadtERC IngolstadtIngolstadt4425321400176:1225485
4EHC MünchenEHC MünchenMünchen4425211312149:1113884
5Straubing TigersStraubing TigersStraubing4426111510153:1233083
6Fischtown PinguinsFischtown PinguinsBremerhaven4420311811137:136170
7Eisbären BerlinEisbären BerlinBerlin4417421722143:140367
8Grizzlys WolfsburgGrizzlys WolfsburgWolfsburg4418201833132:123964
9Nürnberg Ice TigersNürnberg Ice TigersNürnberg4417202113138:147-959
10Schwenninger Wild WingsSchwenninger Wild WingsSchwenni.4416032230122:135-1357
11Augsburger PantherAugsburger PantherAugsburg4412321953124:154-3054
12Iserlohn RoostersIserlohn RoostersIserlohn4411322512106:140-3446
13Löwen FrankfurtLöwen FrankfurtFrankfurt4411202623106:169-6342
14Dresdner EislöwenDresdner EislöwenDresden44511334086:180-9423
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#NamePenaltyTore
1Eisbären BerlinLiam Kirk030
2ERC IngolstadtRiley Barber026
Kölner HaiePatrick Russell026
4Nürnberg Ice TigersSamuel Dove-McFalls022
5Straubing TigersNick Halloran020