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Spiel gedreht: Bayern macht 28. Meisterschaft perfekt

Mission complete: Der FC Bayern feiert die Meisterschaft
Mission complete: Der FC Bayern feiert die Meisterschaft
Foto: © getty, Sebastian Widmann
07. April 2018, 17:18

Dank seiner individuellen Klasse hat Bayern München den lange erwarteten sechsten Meistertitel in Folge perfekt gemacht.

Die Mannschaft von Trainer Jupp Heynckes siegte trotz einer trägen und bisweilen überheblichen Anfangsphase mit 4:1 (2:1) beim FC Augsburg und ist bei fünf verbleibenden Bundesliga-Spieltagen nicht mehr von Rang eins zu verdrängen. Für die forsch ins Spiel gestarteten Schwaben war es die vierte Heimpleite nacheinander.

Ein Eigentor von Niklas Süle (18.) sorgte für die verdiente Augsburger Führung, als FCA-Stürmer Sergio Córdova mit einem Schuss an FCB-Torhüter Sven Ulreich gescheitert war und der Abpraller den Nationalspieler im Gesicht traf. Corentin Tolisso (32.) erzielte für den FC Bayern nach einer Flanke von Joshua Kimmich das 1:1. Eine Traumkombination über Kimmich und Juan Bernat schloss wenig später James (38.) überlegt zum 2:1 ab. Arjen Robben (62.) glückte per Direktschuss das 3:1, ehe Sandro Wagner (87.) den Schlusspunkt setzte.

Der 72-Jährige Heynckes lobte nach dem Spiel seine Mannschaft: "In erster Linie sind die Spieler die Protagonisten, sie haben einen überragenden Job gemacht." Der Coach vergaß aber auch nicht seinen Vorgänger Carlo Ancelotti, den er im vergangenen Jahr Ende September abgelöst hatte: "Ihm gebührt ebenfalls ein Dank und ein Glückwunsch. Er ist ein großer Trainer."

Augsburg bestraft arroganten Bayern-Auftakt

Besonders erpicht auf die 28. Meisterschaft schienen die Bayern anfangs nicht zu sein. Die Heynckes-Elf startete lethargisch in das bayerische Duell, erlaubte sich zahlreiche Fehler im Passspiel und war vier Tage vor dem Viertelfinal-Rückspiel in der Champions League gegen den FC Sevilla auch gedanklich nicht auf der Höhe.

Folgerichtig hatte der Außenseiter von Trainer Manuel Baum klare Vorteile gegen Münchner, die nur mit vier Spielern aus der Startelf des Hinspiels gegen Sevilla antraten. Augsburg präsentierte sich noch ohne seiner genesenen Torjäger Alfred Finnbogason gallig und erweckte zunächst den Eindruck, unbedingt die Titelfeierlichkeiten des bayerischen Nachbarn verhindern zu wollen. Caiuby (5.) hatte für den FCA auch die erste Großchance der Partie.

Die teilweise arrogante Spielweise des FC Bayern wurde bestraft, als Jérôme Boateng leichtsinnig den Ball an Córdova verlor und dieser allein auf Ulreich zusteuerte. Die Münchner fanden offensiv in der ersten halben Stunde gar nicht statt, für die großen Ziele des FC Bayern war der Auftritt in dieser Phase absolut untauglich.

Rückstand als Weckruf

Den Gegentreffer war anscheinend ein Weckruf zur rechten Zeit, denn kurz darauf saß die erste gelungene Offensivaktion der Münchner sofort. Plötzlich stimmten die Passwege, plötzlich ließen aber die Augsburger auch den Mut vermissen, der sie bis dahin auszeichnete.

Nur den Reflexen von FCA-Torhüter Marwin Hitz gegen Kimmich (35.) und Tolisso (44.) war es zu verdanken, dass vor dem Wechsel nicht noch ein Tor für den Favoriten fiel. Der Rekordmeister ließ sich auch im zweiten Abschnitt nicht mehr aus der Spur bringen und spulte vor 30.660 Zuschauern in der ausverkauften Augsburger Arena letztlich kühl sein Pensum ab.

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