Trainer Julian Nagelsmann von Fußball-Bundesligist 1899 Hoffenheim will vor dem Auswärtsspiel beim FC Augsburg am Samstag seine Kritik am Pfeifkonzert nach dem letzten Heimspiel gegen den SC Freiburg nicht an die große Glocke hängen.
"Ich war mit den Pfiffen nicht einverstanden, aber mit der Stimmung im Allgemeinen schon", sagte der 30-Jährige am Donnerstag im Rahmen des Mediengesprächs.
Das Treffen mit Fanvertretern am Dienstagabend habe beim gegenseitigen Verständnis geholfen. "Es ist für Fans immer bedeutend, wenn man persönlich mit ihnen spricht", sagte Nagelsmann. Der "Trainer des Jahres" setze sich auch kritisch mit der sportlichen Situation auseinander: "Ich lächle die kritische Seite nicht weg, sondern spreche sie auch an."
Trotz des bislang enttäuschenden Saisonverlaufs hat der Coach weiter großes Vertrauen in seine Mannschaft: "Wir sind nicht zufrieden damit, wie die Saison läuft. Aber ich bin nicht genervt oder unzufrieden mit irgendwelchen Spielern oder dem gesamten Kader. Der Weg, den wir gewählt haben, war schon einmal sehr erfolgreich. Also kann er nicht so falsch sein."
Nur Demirbay und Posch fehlen
Beim FC Augsburg erwartet Nagelsmann ein intensives Spiel, aber auch mehr Zielstrebigkeit seiner Mannschaft: "Wir müssen unsere Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor verbessern und die Situationen besser zu Ende spielen."
Mit Kerem Demirbay und Stefan Posch fehlen dem Trainer zwei wichtige Spieler. "Ansonsten bin ich guter Dinge, dass wir mit voller Kapelle nach Augsburg reisen", sagte Nagelsmann.
Nach 24 Spieltagen steht die TSG mit acht Siegen, acht Niederlagen und acht Unentschieden nur auf Platz neun der Tabelle.


























