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"Versaubeutelt": Gladbach rutscht in eine Krise

Tony Jantschke (r.) hatte mit der Borussia in Stuttgart das Nachsehen
Tony Jantschke (r.) hatte mit der Borussia in Stuttgart das Nachsehen
Foto: © getty, Alex Grimm
12. Februar 2018, 11:59

Es wird langsam eisig bei Borussia Mönchengladbach. Nach dem 0:1 beim VfB Stuttgart ist es nicht mehr weit, bis Grundsatzfragen auf den Tisch kommen.

Tony Jantschke schüttelte den Kopf und lächelte ebenso süffisant wie verständnislos. "Ernsthaft jetzt?", fragte der Außenverteidiger von Borussia Mönchengladbach, nachdem "Sky"-Experte Dietmar Hamann eine Diskussion über Trainer Dieter Hecking auf die Fohlen zukommen sah. "Das erscheint mir verrückt. Bei aller Liebe, alle, die uns ein bisschen verfolgen, die stellen so eine Frage nicht", schob Jantschke nach.

Also bitte keine Panikmache, Hecking sitzt allem Anschein nach fest im Sattel. Dennoch wird die Lage langsam brenzlig, allein, dass jemand das Trainerthema in den Raum stellt, ist eine Art Alarmsignal. Das schlappe 0:1 (0:1) beim VfB Stuttgart durch den frühen Treffer von Daniel Ginczek (5.) sorgte aber auch ungeachtet dessen für ernste Debatten am Niederrhein.

Drei Niederlagen in Folge ohne eigenes Tor, vier von fünf Rückrundenspielen verloren, besorgniserregende Anzeichen begleiten die Mannschaft. "Das ist für unsere Ansprüche viel zu wenig", sagte Jantschke - und Weltmeister Matthias Ginter konstatierte: "Es kommt viel zusammen, das haben wir uns anders vorgestellt."

"Wir haben nicht die Leichtigkeit"

Aktuell ist die Borussia weit von dem Niveau entfernt, das sie zur Saisonhalbzeit in unmittelbare Reichweite der Champions-League-Plätze gebracht hatte. Besonders die Offensive funktioniert nicht. "Wir hatten oft keinen sauberen ersten Kontakt und bringen uns selbst um Möglichkeiten", befand Nationalspieler Lars Stindl. Jantschke drückte es drastischer aus: "Unsere Annahmen waren katastrophal, dadurch haben wir uns jede Chance versaubeutelt."

Hecking rät trotz des Abrutschens auf Tabellenrang zehn zur Besonnenheit. Hadern sei keinesfalls ein guter Ansatz. "Wir haben nicht die Leichtigkeit, aber der Kopf darf jetzt nicht die Oberhand gewinnen", warnte der 53-Jährige. Ihm ist aber klar, dass das Wort Krise nun Konjunktur bekommt: "Wir haben eine sehr schwierige Phase, wie ihr das bezeichnet, ist mir egal."

Jantschke übt sich in Gelassenheit

Es sei daher auch kein geeigneter Zeitpunkt, um über die Gefährdung von Zielen zu diskutieren. "Über Europa oder irgendwas anderes brauchen wir bei so einer Ausbeute nicht reden. Das ist klar", stellte Jantschke fest. Ginter zählte Technik, Taktik, Physis und Durchschlagskraft als Problemfelder auf, übte also eine Art Generalkritik. "Das ist nicht nur Kopfsache", sagte der Innenverteidiger.

Am Sonntag kommt das in der Rückrunde noch ungeschlagene Borussia Dortmund nach Gladbach, es wird keineswegs leichter. Hecking schlägt vor, "einfach zu arbeiten, um den Lauf zu durchbrechen". Dauerbrenner Jantschke, schon seit über neun Jahren im Profikader der Borussia, übt sich in Gelassenheit: "Es ist nicht so, dass wir das Patentrezept haben. Aber wir kennen diese Spiralen in Gladbach lange genug, wir werden weiter ruhig arbeiten."

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