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Hoffenheim kassiert nächsten Dämpfer

Hoffenheim kam nicht über ein Remis bei Werder Bremen hinaus
Hoffenheim kam nicht über ein Remis bei Werder Bremen hinaus
Foto: © getty, Dean Mouhtaropoulos
13. Januar 2018, 17:37

Julian Nagelsmann und 1899 Hoffenheim haben zum Jahresauftakt die erhoffte Revanche bei Werder Bremen verpasst: Die Kraichgauer mussten sich am 18. Spieltag der Fußball-Bundesliga im Norden mit einem 1:1 (1:0) zufrieden geben. Damit misslang der mögliche Sprung auf Rang drei.

Florian Hübner brachte Hoffenheim in der 39. Spielminute per Kopf in Führung und bestrafte damit Werders zunehmende Passivität nach ordentlichem Start. Im zweiten Durchgang steigerten sich die Gastgeber und kamen durch Theodor Gebre Selassie zum Ausgleich (63.), der Nagelsmann erneut frustrierte.

Nach der Pokal-Niederlage im Oktober (0:1) im Weserstadion hatte Hoffenheims Trainer über Werders defensive Spielweise geschimpft und angekündigt, sich mit einem Sieg Genugtuung verschaffen zu wollen. Doch es blieb bei einem Punkt, der weder die Gäste noch die Hanseaten wirklich voran bringt. Werder steckt mit Trainer Florian Kohfeldt weiter im Tabellenkeller fest.

"Natürlich haben wir noch eine Rechnung offen", hatte Nagelsmann vor dem Duell gesagt und keinen Zweifel daran gelassen, dass er die bittere Pokalniederlage noch immer nicht vergessen hatte. Damals war Werder noch von Kohfeldts Vorgänger Alexander Nouri trainiert worden.

Hoffenheim macht es sich selbst schwer

Im ihrem Auftaktduell im Jahr 2018 suchten beide Teams vor 37.500 Zuschauern nun von Beginn an den Weg in die Spitze. Bei Werder zeigte Ishak Belfodil als einzige Sturmspitze anfangs vielversprechende Ansätze. Doch die defensive Dreierreihe der Gäste um Organisator Kevin Vogt erwies sich bis zur 19. Spielminute als stabil. Denn bediente Belfodil Florian Kainz und der Österreicher scheiterte aus kurzer Distanz nur knapp.

Bei den Kraichgauern gestaltete mit Florian Grillitsch ein Ex-Bremer aus dem defensiven Mittelfeld das Spiel mit guter Übersicht und Ruhe am Ball. Doch vor dem gegnerischen Strafraum gelang es der Nagelsmann-Elf zunächst nicht, mit Serge Gnabry den zweiten früheren Werder-Akteur einzusetzen. Auch, weil 1899 rund um dem Strafraum zu kompliziert agierte.

Pavlenka und Pfosten halten Remis fest

Doch dann belohnten sich die Gäste für immer mehr Aktionen am gegnerischen Sechzehner und drängten anschließend weiter. Kohfeldt schimpfte an der Seitenlinie wie ein Rohrspatz. Eine kurze Werder-Offensive vor dem Pausenpfiff brachte nichts mehr ein.

Nach dem Wechsel suchten die Hausherren mit frischem Mut ihre Chance auf den Ausgleich. Mit der Einwechslung von Jérôme Gondorf für den angeschlagenen Belfodil (57.) legte Werder noch einmal kräftig zu. Nach einer Glanzparade von Jiri Pavlenka gegen Andrej Kramaric (65.) hatte Niklas Moisander auf der Gegenseite die Großchance zur Führung (72.). Er traf nur den Pfosten und läutete damit eine spannende Schlussphase ein.

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