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Meinung: Crasht Werder die HSV-Party?

Das ewig junge Nord-Duell zwischen Hamburg und Bremen verspricht erneut Brisanz
Das ewig junge Nord-Duell zwischen Hamburg und Bremen verspricht erneut Brisanz
29. September 2017, 18:00
sport.de
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Was waren das noch für Zeiten, als sich der SV Werder Bremen und der Hamburger SV im prestigeträchtigen Derby nicht nur darum stritten, wer dem anderen den Abend, sondern am Ende sogar die Europa-Cup-Qualifikation verdirbt. Doch die Ausgangslage hat sich geändert. 

Zwar treffen sich beide Teams auch im Jahr 2017 noch auf Augenhöhe, allerdings auf einem deutlich niedrigeren Level, nämlich mitten im Abstiegskampf. Welche Mannschaft hat im Existenzkampf (Samstag, 18:30 Uhr) die Nase vorn? Zwei Redakteure, zwei Meinungen. 

Werder zieht dem HSV die Rothosen aus

Große Töne spuckt man in Bremen kurz vor dem Nordderby nicht. Sportchef Frank Baumann wagte keine verbalen Sticheleien, sondern sprach lieber davon, "auf dem Feld Taten sprechen zu lassen". Trainer Alexander Nouri forderte, "einen klaren Kopf zu bewahren". Werder möchte sich auf das Sportliche konzentrieren.

Dabei täte den Grün-Weißen ein wenig mehr Feuer gut. Warum nicht mal eine Verbalgrätsche in Richtung des Nachbarn aus Hamburg? Schließlich verlor Werder von den vergangenen vier Bundesliga-Partien nur eine, holte drei Punkte, während die Rothosen zuletzt vier Mal als Verlierer vom Feld gingen. Es fehlt an Typen wie Tim Wiese, der klar und deutlich gesagt hätte "Macht Euch auf die fünfte Niederlage in Folge gefasst, HSV!".

Und trotzdem: Werders Formkurve geht nach dem schwierigen Start gegen Bayern und Hoffenheim beständig nach oben. Die Bremer hätten allen Grund Selbstbewusstsein auszustrahlen. Gegen den SC Freiburg am vergangenen Woche waren etliche Chancen zum Torerfolg vorhanden, es fehlte lediglich die Kaltschnäuzigkeit. Doch mit der Rückkehr von Kapitän Zlatko Junuzović ist ein wichtiger Eckpfeiler wieder mit von der Partie. Zudem brennt Ishak Belfodil darauf, sein Premieren-Tor für den SVW zu erzielen. Gibt es einen bessere Zeitpunkt als im Nordderby? 

Chris Rohdenburg

Hamburg bleibt "cool" und feiert die Krise weg

Am Freitag feiert der HSV seinen 130. Geburtstag und wird alles daran setzen, sich mit einem ganz besonderen Dreier zu beschenken. Im prestigeträchtigsten aller Nord-Derbys wartet der SV Werder Bremen auf die Rothosen - zum 107. Mal. Keine Partie zierte häufiger den Spielbogen im deutschen Oberhaus. Dass man mit einem Sieg im Duell der Hansestädte ganz nebenbei den 500. Heimsieg der Bundesliga-Geschichte erreichen könnte, dürfte eine weitere Motivationsspritze für den Bundesliga-Dino sein.

Dass die Elf von Trainer Markus Gisdol seit vier Partien auf einen Punkt und einen Treffer wartet, dämpft die Erwartungen zwar, mit den Bremern empfängt man allerdings einen Kontrahenten, der saisonübergreifend sogar seit neun Partien auf einen Erfolg wartet. 

Hoffnung macht zudem die Rückkehr von Defensiv-Stabilisator Albin Ekdal und dem Ex-Bremer Aaron Hunt. Vor allem Ekdals Bedeutung für den Erfolg des HSV lässt sich dabei nicht von der Hand weisen: Mit dem Schweden holte Hamburg in dieser Saison im Schnitt 0,5 mehr als ohne ihn. Über die gesamte vergangene Spielzeit waren es durchschnittlich immerhin 0,31 Zähler.

Einer rundum gelungenem Geburtstagsparty steht also nichts im Wege. Auch weil Coach Gisdol von einer Krise überhaupt nichts wissen will. "Nun bleibt doch mal cool und lasst uns mal in Ruhe weiterarbeiten", wischte der 48-Jährige kritische Töne kurzerhand vom Tisch.

Marc Affeldt

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SV Werder Bremen
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4VfB StuttgartVfB StuttgartStuttgart22133641:291242
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