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Leipziger Doppelschlag reicht beim HSV

Wieder mal die Matchwinner für RB: Timo Werner und Naby Keïta treffen gegen Hamburg
Wieder mal die Matchwinner für RB: Timo Werner und Naby Keïta treffen gegen Hamburg
Foto: © getty, Oliver Hardt
08. September 2017, 22:21
sport.de
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70-Millionen-Mann Naby Keïta und Shootingstar Timo Werner haben RB Leipzig zum Auswärtssieg beim Hamburger SV geführt. Mit dem 2:0 (0:0)-Erfolg im Volksparkstadion verhinderten die Sachsen den Sprung des HSV an die Tabellenspitze der Bundesliga für eine Nacht.

RB um Coach Ralph Hasenhüttl kommt dagegen immer besser in Fahrt und feierte den zweiten Saisonsieg. Mittelfeldspieler Keïta, der zur kommenden Saison zum FC Liverpool wechselt, traf in der 67. Spielminute mit einem Distanzschuss aus 20 Metern. Acht Minuten später spielte Werner bei einem Konter sein großes Tempo aus und blieb vor Torhüter Christian Mathenia cool (75.).

"Derzeit läuft es richtig gut. Ich bin froh, dass ich der Mannschaft helfen kann", sagte Werner bei "Eurosport". Die Enttäuschung beim HSV hielt sich in Grenzen. "Wir können uns keinen Vorwurf machen. Wir haben gekämpft und Leidenschaft gezeigt. Der Sieg von Leipzig ist aber gerecht", sagte Gideon Jung.

Bis zum ersten Gegentreffer hatte der HSV vor 50.231 Zuschauern gut mitgehalten und auch Chancen zur Führung verzeichnet. Leipzig steigerte sich in der zweiten Hälfte und profitierte von der individuellen Klasse seiner Starspieler.

Leipzig mit den klareren Aktionen

Viele Augen richteten sich von Beginn an auf Werner, der von den Fans der deutschen Nationalmannschaft nach seinen Galaauftritten gefeiert wurde. In Hamburg war das Pfeifkonzert zunächst aber wieder laut.

Doch der 21-Jährige ließ sich davon nicht beeindrucken und eröffnete Leipzig die erste Torchance. Nach schnellem Antritt legte Werner quer zu Jean-Kevin Augustin, der nur knapp verfehlte (6.). RB war zu Beginn das bessere Team - präziser, zielstrebiger, gefährlicher. Kapitän Willi Orban (11.) und Werner (16.) kamen zu den nächsten Gelegenheiten.

Die Hausherren versteckten sich aber keineswegs und zeigten sich im Offensivspiel durchaus mutig. Mit der ersten starken Szene von Bobby Wood nahm das Selbstvertrauen bei den Gastgebern deutlich zu (21.). Nun presste die Gisdol-Elf aggressiver und hätte in Führung gehen müssen, doch Filip Kostić versagten nach feinem Zuspiel von André Hahn freistehend vor Péter Gulácsi die Nerven (24.). Wieder 180 Sekunden später verzog der Brasilianer Walace per Direktabnahme nur knapp.

Videobeweis nach Elferpfiff

Kurz vor dem Halbzeitpfiff herrschte dann plötzlich helle Aufregung im HSV-Strafraum - und Werner war mittendrin. Nach einem Tackling von Albin Ekdal ging der Nationalspieler zu Boden und Deniz Aytekin entschied zunächst auf Elfmeter. Nach Kontakt mit dem Videoschiedsrichter änderte der Referee seine Meinung und gab zurecht nur eine Ecke (45.).

Auch nach dem Wiederanpfiff blieb die Partie umkämpft. Leipzig - mit 20-Millionen-Zugang Kevin Kampl auf der Bank - bemühte sich um eine spielerische Linie. Der HSV setzte weiter auf schnelles Umschalten und hohe Bälle in die Spitze. Gisdols Konzept funktionierte durchaus. Luca Waldschmidt, für den angeschlagenen Kostić eingewechselt, verzog nur knapp (60.).

Hasenhüttl: "Alles war verdient"

Nach Keïtas Führungstreffer agierte Leipzig mit dem in der 69. Minute eingewechselten Kampl clever und fing die Mehrzahl der wütenden HSV-Angriffe souverän ab. Werner sorgte für die Entscheidung. Leipzig beendete das Spiel allerdings in Unterzahl, da Keïta kurz vor dem Ende verletzt vom Platz humpelte und Hasenhüttl schon drei Auswechslungen vorgenommen hatte.

HSV-Coach Markus Gisdol war nach der ersten Saisonniederlage entsprechend enttäuscht: "Wenn wir eine Chance nutzen, läuft das Spiel vielleicht anders. Ich kann meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen. Vor dem zweiten Gegentreffer müssen wir den Ausgleich machen." Sein Trainerkollege Ralph Hasenhüttl meinte: "Alles war verdient. Wir hatten schon in der ersten Halbzeit eine Menge Chancen, aber die Tore haben gefehlt. Dazu kam die Elfmetersituation. In der zweiten Halbzeit haben wir uns auf unsere Stärken konzentriert und uns belohnt."

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