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Gomez eröffnet Psychospielchen vor HSV-Showdown

Mario Gomez ist fest vom direkten Klassenerhalt des VfL überzeugt
Mario Gomez ist fest vom direkten Klassenerhalt des VfL überzeugt
Foto: © getty, Stuart Franklin
13. Mai 2017, 20:07

Der VfL Wolfsburg bekommt sein gefürchtetes Relegations-Endspiel: Nächste Woche dürfen die Wölfe beim Hamburger SV nicht verlieren - dennoch geben sich die Niedersachsen zuversichtlich.

Mario Gomez haderte nach dem Blitz-und-Donner-Spiel nur kurz, dann setzte er gleich den ersten verbalen Hieb im "Psychokrieg". "Der Druck liegt bei Hamburg, sie müssen gewinnen", sagte der Stürmerstar des VfL Wolfsburg mit Blick auf das Relegations-Endspiel beim Hamburger SV nächste Woche: "Wir werden es schaffen."

Die Wölfe haben dieses Finale im nervenaufreibenden Abstiegskampf nicht gewollt, sie hätten sich mit einem Sieg am vorletzten Spieltag gegen Borussia Mönchengladbach retten können. Doch nach einer verheerenden ersten Halbzeit war die Mannschaft von Andries Jonker mit dem 1:1 (0:1) noch gut bedient.

"Wir werden das hinkriegen"

"Insgesamt ist das Unentschieden enttäuschend", sagte Jonker hinterher. Ein weiterer Punkt beim HSV reicht nun aber zum Klassenerhalt. "Wir sind zuversichtlich für das Spiel in Hamburg, wir werden das nächste Woche hinkriegen", sagte der Niederländer. Er klang dabei wenig überzeugend. In Wolfsburg geht die Angst vor der Relegation um, beim Nachsitzen droht ein Duell mit den Zweitliga-Nachbarn aus Hannover oder - noch schlimmer - Braunschweig.

Wolfsburg pokerte hoch. Nach dem Gegentreffer von Jannik Vestergaard (24.) und dem Ausgleich von Gomez (58.) musste Schiedsrichter Christian Dingert die Partie zehn Minuten vor Schluss wegen eines heftigen Unwetters für eine knappe halbe Stunde unterbrechen. Und natürlich verfolgten die Niedersachsen das Geschehen auf den anderen Plätzen.

"Dann war die Frage: Was machen wir?"

"Du siehst, Hamburg verliert. Dann sitzt du ewig da und wartest, hörst, wie Hamburg den Ausgleich macht", erzählte Gomez über die bangen Minuten: "Dann macht Schalke das 2:1, Riesenjubel hier unten." Doch der vermeintliche Treffer zählte nicht. "Dann war die Frage: Was machen wir? Gehen wir voll drauf? Oder versuchen wir kontrolliert weiter zu spielen und vielleicht noch den Lucky Punch zu machen?"

Wolfsburg entschied sich zur Verwunderung vieler Beobachter für die zweite Variante. Dabei hätte das Team mit einem Sieg alles klar machen können. Doch die verunsicherten Niedersachsen hoffen im Falle einer Niederlage in Hamburg anscheinend, dass der FC Augsburg zeitgleich zwei Tore höher bei 1899 Hoffenheim verliert. Dann würde der FCA auf den Relegationsrang abrutschen. "Es geht auch ums Torverhältnis", sagte Gomez.

Druck könnte kaum größer sein

Nach dem Wiederanpfiff plätscherte die Partie nur noch vor sich hin, Wolfsburg vermied das Risiko. Und in Hamburg steigt jetzt der Showdown um den Klassenerhalt. "99 Prozent der Deutschen haben sich dieses Spiel gewünscht, wir nicht", sagte Gomez, der zehn seiner 16 Saisontore in den elf Partien unter Jonker erzielte: "Wir müssen da einfach den Sack zumachen."

Im 20. Jahr der Bundesliga-Zugehörigkeit droht der Gang in die Zweitklassigkeit. Der Druck könnte größer kaum sein - für Gomez ein Vorteil. "Wenn uns das Wasser bis zum Hals steht, haben wir plötzlich Aggressivität, Willen und die spielerische Klasse", sagte der 31-Jährige.

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