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Monacos Bernardo Silva: Juwel unter Juwelen

Bernardo Silva (r.) ragt bei der AS Monaco heraus
Bernardo Silva (r.) ragt bei der AS Monaco heraus
Foto: © getty, Michael Steele
03. Mai 2017, 11:29
sport.de
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Vor dem Champions-League-Halbfinalhinspiel gegen Juventus (am Mittwoch um 20:45 Uhr im Liveticker) spricht ganz Europa vom perfektem Offensivfußball der AS Monaco. Eine der Schlüsselfiguren ist Flügelstürmer Bernardo Silva. Der 22-Jährige gilt als Prototyp der neuen Monaco-Generation.

Die französische Spielergewerkschaft UNFP hatte die Qual der Wahl. Welcher der Protagonisten von Monacos kleinem Fußball-Wunder sollte für die Wahl zum Spieler der Saison in der Ligue 1 nominiert werden? Es hätte genauso auch Radamel Falcao, Thomas Lemar, Kylian Mbappé oder Fabinho treffen können. Doch die Wahl der UNFP fiel auf Bernardo Silva.

Neben den PSG-Stars Edinson Cavani und Marco Verratti sowie Lyons Torjäger Alexandre Lacazette hat der Youngster Mitte Mai die Chance, Zlatan Ibrahimović als bester Kicker in Frankreichs Eliteklasse zu beerben.

Dass Silva einst diesen Weg gehen würde, war vor wenigen Jahren noch nicht abzusehen. In Lissabon geboren und seit seiner Kindheit glühender Benfica-Anhänger, wurde der Rechtsaußen vom Lissaboner Renommierklub zwar früh entdeckt.

Kein Platz bei Benfica

Doch in der Spielzeit 2013/14 kam der Jungspund bei seinem Herzensklub nur in der B-Mannschaft in der zweiten Liga zum Einsatz. Trainer Jorge Jesus setzte auf Erfahrung. Silva erhielt keine echte Chance im Profi-Team.

"Ich trainierte zwar mit der ersten Mannschaft, half aber als Linksverteidiger aus. Damit verstand ich, dass für mich kein Platz im Team war", erinnerte sich der Verschmähte später.

Der Rechtsaußen ergriff schweren Herzens die Flucht. Mit nur einem Liga-Einsatz in Portugal auf dem Buckel wechselte Silva zur AS Monaco, die einen Sommer zuvor noch kräftig aufgerüstet und Topstars wie Falcao oder James Rodríguez verpflichtet hatte.

Prototyp der "neuen" AS Monaco

Die neue Strategie Monacos, junge und hungrige Spieler für wenig Geld zu holen und sie später mit großen Gewinnen zu verkaufen, steckte zu dieser Zeit noch in den Kinderschuhen. Bernardo Silva war der erste Vertreter einer neuen Generation bei den Monegassen.

Das Top-Talent kam genau zum richtigen Zeitpunkt und entwickelte sich innerhalb von drei Jahren zum absoluten Leistungsträger auf der rechten Außenbahn.

Vor allem das Offensivspektakel Monacos in dieser Saison kommt dem stets etwas melancholisch wirkenden Ballkünstler zugute. Er besticht durch eine exzellente Technik und ein hervorragend geschultes Auge für den Nebenmann.

Dadurch fällt seine ausbaufähige Effizienz vor dem Tor sowie seine nur durchschnittliche Schnelligkeit kaum negativ ins Gewicht. Vor allem im Eins-gegen-Eins ist Monacos Nummer 10 kaum zu stoppen.

Silva träumt von Spanien und England

Logisch, dass der junge Offensivstar Begehrlichkeiten bei zahlreichen Topklubs weckt. "Ich verdanke Monaco viel und habe hier enorm dazugelernt. Aber es ist meine dritte Saison in Frankreich und natürlich träume ich auch davon, in den besten Ligen der Welt zu spielen. Das sind für mich vor allem Spanien und England", so der Portugiese kürzlich gegenüber "CNN Sports".

Neben Chelsea, das angeblich ein 80 Mio. Angebot für Silva vorbereiten soll, und dem FC Bayern, der einen dribbelstarken Rechtsaußen gut gebrauchen könnte, scheint allen voran Manchester United gute Karten im Werben um den Newcomer zu haben.

Obwohl Monaco bereits ein 110-Millionen-Euro-Angebot ausgeschlagen haben soll, gibt es gerüchteweise ein Abkommen zwischen dem englischen Rekordmeister und dem Klub aus dem Fürstentum. Im Zuge des Transfers von Anthony Martial sollen die Red Devils ein Vorverkaufsrecht für Silva erhalten haben.

WM 2018 als Argument für Monaco-Verbleib?

Noch ist die Zukunft des begehrten Shooting-Stars aber nicht entschieden. "Wir müssen niemanden verkaufen, unsere Bilanzen sind im grünen Bereich. Keiner unserer Spieler sagte mir, er würde den Verein gerne verlassen wollen", stellte ASM-Vizepräsident Vasily Vasilyev gegenüber "Téléfoot" klar und ergänzte: "Warum sollten die Spieler auch im Hinblick auf die WM 2018 ihren Stammplatz bei uns riskieren? Es ist nicht der richtige Zeitpunkt zu wechseln."

Besonders Bernardo Silva wird sich diese Worte ganz sicher zu Herzen nehmen. Den Titelgewinn der portugiesischen Nationalmannschaft bei der EM 2016 in Frankreich verpasste er auf äußerst unglückliche Art und Weise. Kurz vor dem Turnier rutschte der Ausnahmekönner verletzungsbedingt aus dem Kader.

Johann Mai

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