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Die Top-10-Deals des Sommers unter der Lupe

Kann Paul Pogba die Rekordablöse von 105 Millionen Euro mit Leistung zurückzahlen?
Kann Paul Pogba die Rekordablöse von 105 Millionen Euro mit Leistung zurückzahlen?
Foto: © getty, Michael Steele
01. September 2016, 09:40
sport.de
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In diesem Transfersommer konnte man sich als Beobachter des internationalen Fußballgeschäfts wie auf einer Auktion für seltene Gemälde fühlen. Die Preise wurden immer höher getrieben, doch die kaufkräftigen Vereine ließen sich davon nicht abhalten, ihre Wunschspieler mit einem tiefen Griff in die Kasse zu verpflichten. Manche nennen es Größenwahn, manche das unerbittliche Gesetz des Fußballmarkts.

Doch sind die teuren Kicker ihr Geld wirklich wert? sport.de blickt auf die Top 10 der Sommertransfers.

Platz 10: João Mário (40 Mio. Euro)

Die goldenen Zeiten von Inter Mailand waren zuletzt Geschichte. Chinesische Investoren wollen das ändern und ließen sich die Dienste von Portugals Europameister João Mário stolze 40 Millionen Euro kosten. Bei der EM in Frankreich brillierte der 23-Jährige mit Spielintelligenz im Mittelfeld und war bei seinem Heimatverein Sporting Stammspieler. 14 Tore und 18 Vorlagen in 93 Pflichtspielen für seinen Ex-Klub sind jedoch keine echte Duftmarke. In dem vielen noch eher unbekannten Portugiesen schlummert aber noch Potenzial.

Platz 9: Shkodran Mustafi (41 Mio. Euro)

Als Jogi Löw für den WM-Kader 2014 Shkodran Mustafi nominierte, rieben sich viele Experten verwundert die Augen. Beim Turnier in Brasilien machte er alles andere als einen souveränen Eindruck. Nach dem Titelgewinn sicherte sich der FC Valencia seine Dienste, wo der Stern des heute 24-Jährigen aufging: Alsbald machte er Spitzenklubs wie den BVB und Arsenal auf sich aufmerksam. Die Gunners erhielten für 41 Millionen Euro den Zuschlag – eine Summe, die trotz steigender Leistungskurve zu hoch erscheint.

Platz 8: Sadio Mané (41,20 Mio. Euro)

Auch wenn der FC Liverpool in der Premierensaison von Jürgen Klopp zwei Endspiele erreichte, standen die Reds hinterher mit leeren Händen da. Ein Grund dafür war die zeitweise mangelnde Durchschlagskraft in der Offensive, die durch die Verpflichtung von Sadio Mané aus Southampton aufgefangen werden soll. Der Senegalese knipste in seinen letzten Profispielzeiten immer zweistellig und kann sich unter Klopp sicher noch weiterentwickeln. Diese Investition könnte sich lohnen.

Platz 7: Henrikh Mkhitaryan (42 Mio. Euro)

Der Abgang von Spielmacher Henrikh Mkhitaryan hat Dortmunds Trainer Thomas Tuchel sichtlich mitgenommen. Und das aus gutem Grund: Nach einer Katastrophensaison des Armeniers brachte der neue BVB-Trainer den sensiblen Edeltechniker zu seinem Topniveau und musste dann zusehen, wie sein Schützling zu Manchester United abwanderte. Ein Mkhitaryan in Bestform ist die Summe von 42 Millionen Euro sicherlich wert, aktuell ist der Armenier bei den Red Devils aber nur Einwechselspieler. Es bleibt abzuwarten, ob er mit dem neuen Druck zurechtkommt.

Platz 6: Granit Xhaka (45 Mio. Euro)

"Es macht mich stolz, dass ich unter einem Trainer wie ihm arbeiten darf." Granit Xhaka freute sich vor seinem Wechsel zu Arsenal sichtlich auf seinen neuen Coach Arsène Wenger. Unter dem Franzosen könnte der gelegentliche Heißsporn zum neuen Anführer in der Gunners-Elf reifen. So ein Prozess braucht Zeit, aber der Ehrgeiz wird dem Schweizer Mittelfeldmann sicherlich nicht fehlen. Guter Transfer!

Platz 5: Leroy Sané (50 Mio. Euro)

Es steht außer Frage, dass Leroy Sané zu den größten Talenten des deutschen Fußballs zählt. Für diese Summe hätten ihn die meisten Schalke-Fans aber höchstpersönlich mit einem Schlauchboot auf die Insel gefahren. Trotz riesigem Potenzial zeigte er sich in seiner Knappen-Zeit oft noch inkonstant und etwas zu verspielt. Wenn er unter Guardiola nicht in alter Bayern-Manier auf der Bank verschmort, könnte er durchstarten. Möglicherweise kommt der große Konkurrenzkampf bei Manchester City noch zu früh.

Platz 4: John Stones (55,60 Mio. Euro)

Aufgrund seiner Fähigkeiten in der Spieleröffnung galt Englands Innenverteidiger-Newcomer John Stones als Wunschkandidat von Pep Guardiola und wechselte als teuerster Abwehrspieler aller Zeiten zu den Citizens. Nach drei guten Saisons in Everton ist ein tiefer Griff in die Tasche sicherlich gerechtfertigt, für eine solche Summe spielt der 22-Jährige aber noch nicht überragend genug.

Platz 3: Hulk (55,80 Mio. Euro)

In seiner Zeit in Porto und Sankt Petersburg galt Hulk zu Recht als einer der besten Stürmer der Welt. In acht Spielzeiten verbuchte der bullige Angreifer bärenstarke 152 Tore und 120 Vorlagen. Bei Shanghai SIPG will Hulk beweisen, dass er auch mit 30 Jahren das Geld wert ist. Mit seiner unglaublichen Kraft wird der Stürmer für ordentlich Furore sorgen, für ihn persönlich ist der Wechsel aber ein Rückschritt. Gute Spieler brauchen echte Konkurrenz!

Platz 2: Gonzalo Higuaín (90 Mio. Euro)

Als Ersatz für den nach Madrid zurückgekehrten Álvaro Morata eiste Juventus Turin Neapels Publikumsliebling Gonzalo Higuaín los. Für den SSC traf der Argentinier in den letzten Jahren immer zuverlässig, in der vergangenen Saison wurde er mit 36 Toren sogar Torschützenkönig. Allerdings ist die Serie A auch nicht mehr auf dem Niveau ihrer Glanzzeit. Bei seinem neuen Verein sorgte er zudem mit sichtlich überflüssigen Pfunden bei den Fans für Unmut. 90 Millionen Euro für einen Stürmer mit dem Hang zu Gewichtsproblemen? Äußerst fraglich.

Platz 1: Paul Pogba (105 Mio. Euro)

In der Rangliste der teuersten Transfers aller Zeiten regiert seit diesem Sommer König Paul der Erste. Paul Pogba – Markenzeichen französisches Wunderkind mit extrovertiertem Auftreten – kehrte nach vier Jahren bei Juventus Turin zu seinem Ex-Klub Manchester United zurück. Das Transferspektakel wurde medial groß inszeniert und Pogba bezeichnete seine Rückkehr als "Bestimmung". Ohne Zweifel gehört der Junge zu den besten Technikern dieser Welt. Er sollte nur aufpassen, nicht zu sehr abzuheben und sich nicht auf seiner internationalen Bewunderung auszuruhen. Dieser Summe müssen erst Taten folgen!

 

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