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Weinhold-Comeback beflügelt Kiel

Steffen Weinhold (13) gab sein Comeback im THW-Trikot
Steffen Weinhold (13) gab sein Comeback im THW-Trikot
Foto: © imago sportfotodienst
17. April 2016, 12:49

Der Auswahl-Kapitän ist wieder da, der Spaß am Handball zurück: Rechtzeitig zum Saisonendspurt hat Steffen Weinhold sein umjubeltes Comeback gegeben und mit dem THW Kiel einen wichtigen Heimsieg gefeiert.

Beim furiosen 38:29 (20:12) in gegen Frisch Auf Göppingen blieb der Linkshänder zwar ohne Torerfolg, bescherte Trainer Alfred Gislason aber wieder mehr Möglichkeiten vor allem mit Blick auf die Viertelfinal-Spiele in der Champions League und bei der Aufholjagd in der Meisterschaft. "Das war der erste Schritt, jetzt beginnt die heiße Phase und da wollen wir wieder alles in die Waagschale werfen", meinte Weinhold 83 Tage nach seiner Verletzung bei der EM.

"Die Jungs haben ihre Aufgabe sehr gut gelöst. Die Abwehr stand in der ersten Halbzeit sehr gut und hat sich gut bewegt, und auch der Angriff hat überzeugt", lobte Gislason ungewohnt überschwänglich und fügte an: "Ich freue mich richtig für die Jungs, und es freut mich auch, dass Steffen Weinhold wieder da ist." Dem 29 Jahre alten Nationalmannschaftskapitän, der sich bei der EM in Polen im Spiel gegen Russland einen Muskelabriss im Adduktorenbereich zugezogen hatte, war einfach glücklich. "Natürlich ist es schön, nach zwei Monaten wieder auf der Platte zu stehen. Aber noch mehr freut mich der souveräne Sieg", meinte er.

Stark in der Defensive

Bis zur Halbzeitpause hatte Weinhold großen Anteil an der starken Abwehrleistung der "Zebras". Auch der gut aufgelegte Keeper Niklas Landin, der erst nach 7:58 Minuten den ersten Gegentreffer kassierte, und die eingespielte Offensive waren der Grundstein für den 20. Saisonsieg der Kieler. "Das war Spaß-Handball von unserer Seite, und die Fans haben das Team wieder getragen", befand Geschäftsführer Thorsten Storm.

Damit halten die Norddeutschen nach der langen Auswahlpause den Dreikampf um die deutsche Meisterschaft offen. Kiel verkürzte als Dritter den Rückstand auf Tabellenführer Rhein-Neckar Löwen auf drei Punkte, hat aber auch ein Spiel weniger als die Mannheimer. Zweiter ist die SG Flensburg-Handewitt, die einen Zähler mehr hat als der Nord-Rivale. "Wir sind trotz aller Probleme oben dicht dran und werden ein Wörtchen mitreden", versprach Storm.

Zwei Titelchancen für den SCM

Im Titelkampf gibt es für den SC Magdeburg zwar nichts mehr zu holen, doch im EHF-Cup und im DHB-Pokal hat der Tabellenzehnte noch zwei Chancen auf eine Trophäe. Mit dem 29:23 (13:11) feierte das Team von Trainer Bennet Wiegert einen Pflichtsieg im Ost-Duell beim abstiegsbedrohten ThSV Eisenach.

Nach dem zwar prestigeträchtigen, aber für die eigenen Ambitionen unbedeutenden Bundesliga-Spiel am Mittwoch gegen Flensburg folgen die Alles-oder-Nichts-Partien: Im Europacup-Viertelfinale gegen Göppingen und DHB-Pokal-Halbfinale gegen den Abstiegskandidaten Bergischer HC. "Der Sieg in Eisenach war ein wichtiger Schritt für die nächsten Wochen. Jetzt fokussieren wir uns auf das Heimspiel gegen Flensburg am Mittwoch, dann auf die Höhepunkte im EHF-Cup-Viertelfinale gegen Göppingen und das Final Four in Hamburg", erklärte Wiegert.

5. Spieltag
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Frisch Auf! Göppingen
Frisch Auf! Göppingen
Göppingen
0
Rhein-Neckar Löwen
Rhein-Neckar Löwen
Rhein-Neckar
0
19:00
HBW Balingen-Weilstetten
HBW Balingen-Weilstetten
Balingen
0
TVB 1898 Stuttgart
TVB 1898 Stuttgart
TVB Stuttgart
0
19:00
ThSV Eisenach
ThSV Eisenach
Eisenach
0
THW Kiel
THW Kiel
THW Kiel
0
20:00
SG BBM Bietigheim
SG BBM Bietigheim
Bietigheim
0
TSV Hannover-Burgdorf
TSV Hannover-Burgdorf
Hannover-B.
0
19:00
Bergischer HC
Bergischer HC
Bergischer HC
0
Füchse Berlin
Füchse Berlin
Berlin
0
15:00
TBV Lemgo Lippe
TBV Lemgo Lippe
Lemgo
0
HC Erlangen
HC Erlangen
Erlangen
0
16:30
HSG Wetzlar
HSG Wetzlar
Wetzlar
0
VfL Gummersbach
VfL Gummersbach
Gummersbach
0
16:30
SG Flensburg-Handewitt
SG Flensburg-Handewitt
Flensburg-H
0
Handball Club Hamburg
Handball Club Hamburg
Hamburg
0
18:00
MT Melsungen
MT Melsungen
Melsungen
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SC Magdeburg
SC Magdeburg
Magdeburg
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18:00
#MannschaftMannschaftSp.SUNToreDiff.Pkt.
1SG Flensburg-HandewittSG Flensburg-HandewittFlensburg-H4400144:123218:0
2THW KielTHW KielTHW Kiel4400132:112208:0
3SC MagdeburgSC MagdeburgMagdeburg4400138:123158:0
4Füchse BerlinFüchse BerlinBerlin4301132:12846:2
5MT MelsungenMT MelsungenMelsungen4211125:109165:3
6TSV Hannover-BurgdorfTSV Hannover-BurgdorfHannover-B.4211116:11605:3
7HBW Balingen-WeilstettenHBW Balingen-WeilstettenBalingen4202123:113104:4
8Rhein-Neckar LöwenRhein-Neckar LöwenRhein-Neckar4202113:116-34:4
9TBV Lemgo LippeTBV Lemgo LippeLemgo4202124:130-64:4
10Frisch Auf! GöppingenFrisch Auf! GöppingenGöppingen4202113:124-114:4
11VfL GummersbachVfL GummersbachGummersbach4112121:123-23:5
12TVB 1898 StuttgartTVB 1898 StuttgartTVB Stuttgart4112124:129-53:5
13ThSV EisenachThSV EisenachEisenach4112120:125-53:5
14HC ErlangenHC ErlangenErlangen4112120:126-63:5
15SG BBM BietigheimSG BBM BietigheimBietigheim4103117:136-192:6
16Handball Club HamburgHandball Club HamburgHamburg4013119:126-71:7
17HSG WetzlarHSG WetzlarWetzlar4013121:135-141:7
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#Name7mTore
1Füchse BerlinMathias Gidsel032
ThSV EisenachFelix Aellen1532
3VfL GummersbachMiro Schluroff031
VfL GummersbachNikola Roganovic1031
5TVB 1898 StuttgartKai Häfner2030
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