Handball-Superstar Jim Gottfridsson hat in Schweden ein aufsehenerregendes Comeback gefeiert.
Erstmals seit 15 Jahren stand der Rückraumspieler am Freitagabend wieder für IFK Ystad auf der Platte. Die 26:33-Pleite im Sechzehntelfinal-Hinspiel des schwedischen Pokals gegen Double-Sieger IFK Kristianstad geriet da fast schon in den Hintergrund. Gottfridsson steuerte sechs Tore bei sieben Versuchen bei.
Rund 1500 Fans verfolgten das Spiel in der Ystad Arena. "Es ist fantastisch zu hören, da der Durchschnitt seit ein paar Jahren bei 400 bis 500 liegt. Das zeigt, dass wir im Verein auf dem richtigen Weg sind, und wir hoffen, diesen Erfolgslauf fortsetzen zu können", sagte Gottfridsson gegenüber der schwedischen Zeitung "Aftonbladet".
Seine Rückkehr an die alte Wirkungsstätte sei "großartig. Ich bekomme Gänsehaut", freute sich der Handball-Routinier.
Der 33-Jährige erklärte: "Hier bin ich geboren und aufgewachsen, und hier habe ich als kleiner Junge davon geträumt, der Beste der Welt zu werden – und das habe ich dann auch geschafft."
Champions-League-Sieger und Handball-Europameister
Zwischen 2013 und 2025 spielte Gottfridsson für die SG Flensburg-Handewitt in der Handball-Bundesliga. 2014 triumphierte der Schwede mit den Norddeutschen in der Champions League. Vor seiner Rückkehr in die Heimat war der Europameister von 2022 beim ungarischen Klub OTP Bank-Pick Szeged aktiv.
"Es ist vielleicht ein bisschen 'cowboyhaft', so früh wieder nach Hause zurückzukehren. Aber ich wollte meinem Heimatverein etwas zurückgeben, solange ich noch aktiv bin und in wirklich guter Form bin", kommentierte Gottfridsson sein Comeback in Ystad: "Ich glaube, dass das, was ich für den Verein tue, von unschätzbarem Wert ist, und ich hoffe, dass viele im schwedischen Handball erkennen, dass man das tatsächlich auch so machen kann."





















