Der SC Freiburg gibt im Dreikampf um den Bundesliga-Aufstieg weiter den Ton an - und darf allmählich auch den Sekt kalt stellen. Am 29. Spieltag der 2. Bundesliga behaupteten die Breisgauer durch das 4:3 (2:0) gegen den FC St. Pauli die Tabellenspitze und profitierten zudem vom zeitgleichen Patzer des 1. FC Nürnberg.
Marc-Oliver Kempf (3., 85.), Vincenzo Grifo (36.) und Maximilian Philipp (60.) bauten mit ihren Toren den Freiburger Klubrekord auf acht Siege in Serie aus. Für St. Pauli trafen Bernd Nehrig (56.), Enis Alushi (75.) und Lasse Sobiech per Foulelfmeter (90.).
Die Freiburger hatten mit nominell fünf Offensivspielern in der Startelf schon vor dem Anpfiff ihre Angriffslust erahnen lassen - auf dem Feld folgten dann vor 24.000 Zuschauern prompt Taten. Nach gerade einmal fünf Sekunden feuerte Torjäger Nils Petersen den ersten Warnschuss ab, zwei Minuten später war Kempf mit einem Abstauber zur Stelle.
Während die Aktionen der Gäste in der Folge keine Gefahr brachten, besaß Petersen (22.) die große Chance zum zweiten Treffer. Mit seinem frechen Freistoß unter der Mauer hinweg erhöhte Grifo noch vor dem Seitenwechsel.
Den zweiten Durchgang begannen die Freiburger allerdings zu passiv, was St. Pauli durch den Anschluss von Nehrig zurück ins Spiel brachte. Als für kurze Zeit Hoffnung keimte, stellte Philipp wieder den alten Abstand her, ehe Kempf endgültig für Klarheit sorgte. Sobiechs Treffer kam für die Gäste zu spät.





























