Ohne zwei Leistungsträger, dafür mit einer gehörigen Portion Selbstvertrauen geht Borussia Dortmund in das Rückspiel gegen die Tottenham Hotspur. Dennoch mahnt Thomas Tuchel zur Vorsicht. Die wichtigen Fakten vor dem Kracher an der White Hart Lane.
Das Personal: Sven Bender und İlkay Gündoğan blieben daheim in Dortmund. Bender muss aufgrund einer Muskelverletzung passen. Für ihn dürfte - wie schon beim 2:0 gegen Mainz - Sokratis in der Innenverteidigung spielen. Gündoğan klagt weiter über die Folgen einer Fußprellung. Sein Part im zentralen Mittelfeld könnte Nuri Sahin einnehmen. Der Einsatz von Erik Durm ist wegen einer Prellung fraglich. "Alle anderen sind fit", sagte Trainer Thomas Tuchel am Mittwochabend.
Die Ausgangslage: Nach dem souveränen 3:0 im Hinspiel vor einer Woche steht für den BVB die Tür Richtung Viertelfinale weit offen. "Eine bessere Ausgangslage kann man sich kaum wünschen. Wir können nicht leugnen, dass wir Favoriten sind. Aber wir wissen auch, dass wir für das Viertelfinale noch hart arbeiten müssen. Es wäre hilfreich, wenn wir ein schnelles Tor erzielen", sagte BVB-Kapitän Mats Hummels. Ähnlich sah es Tuchel: "Das Schöne am Hinspiel war unsere Leistung. Das ändert aber nichts an unserer Herangehensweise. Wir brauchen die nächste Topleistung, um eine Runde weiter zu kommen."
Die Historie: Einen solchen Vorsprung hat der Revierclub in seiner langen Europa-Pokalgeschichte erst einmal verspielt. In der Saison 1987/88 ging der BVB im Achtelfinale des UEFA-Cups nach dem 3:0 im Heimspiel mit 0:5 beim FC Brügge unter. Der heutige BVB-Torwarttrainer Wolfgang de Beer und Stadionsprecher Norbert Dickel standen damals im Team. "Ich habe drei Tage später geheiratet. Meine Mitspieler sind dennoch alle gekommen", scherzte de Beer in London.

















































