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Dummheit: Skripnik kritisiert "Gelbtrickser"

Clemens Fritz und Zlatko Junuzović holten sich gegen Hannover absichtlich Gelb ab
Clemens Fritz und Zlatko Junuzović holten sich gegen Hannover absichtlich Gelb ab
Foto: © imago sportfotodienst
06. März 2016, 12:15

Statt sich über den Zwischenspurt seiner Mannschaft zu freuen, musste sich Viktor Skripnik über die Tricksereien seiner Führungsspieler Clemens Fritz und Zlatko Junuzović ärgern. Der Kapitän und sein Stellvertreter holten sich vor dem Gastspiel bei Bayern München die zehnte bzw. die fünfte Gelbe Karte ab.

Schlitzohrig oder blöd - Viktor Skripnik hatte zur grün-weißen Gelbtrickserei im Weserstadion eine glasklare Meinung. "Es war eine Dummheit, und es war nicht abgesprochen", mokierte sich Werder Bremens Trainer über seine Führungsspieler Clemens Fritz und Zlatko Junuzović. Der Kapitän der Hanseaten und sein Stellvertreter provozierten Verwarnungen, um die nun anstehenden Sperren beim Gastspiel am kommenden Wochenende in München gegen den FC Bayern absitzen zu können.

Die Eigenmächtigkeit der beiden Routiniers warf einen Schatten auf die sportlich so erfolgreiche englische Woche der Norddeutschen mit sieben Punkten aus drei Spielen. Nach dem hochverdienten 4:1-Sieg gegen Tabellenschlusslicht Hannover 96 konnte man an der Weser bei drei Zählern Vorsprung auf Relegationsrang 16 ein wenig durchatmen.

DFB-Sportgericht könnte einschreiten

Während Ex-Nationalspieler Fritz die gezielten Folgen seines Trikotzupfers noch verbal umdribbelte und seine Zwangspause mit einem Augenzwinkern bedauerte, redete der Österreicher nicht um den heißen Brei herum: "Es ist doch besser, ich mache es so, als wenn ich jemandem absichtlich weh tue."

Eine Offenheit, die die Sportgerichtsbarkeit des Deutschen Fußball-Bundes auf den Plan rufen könnte. "Eigentlich ist es unsportlich, wenn auch ehrlich", sagte Ex-Schiedsrichter Markus Merk bei "Sky". Das Bremer Duo eiferte indes nur dem Beispiel des Aufsteigers Darmstadt 98 nach, bei dem sich sogar fünf Profis pünktlich vor der Reise zum Titelverteidiger eine Sperre abgeholt hatten, ohne Geständnis allerdings.

Pizarro dreht die Uhr zurück

Als Skripniks Ärger verraucht war, fand der Ukrainer doch noch Zeit, sein Team mit einem großen Lob zu bedenken: "Diese Woche war ein großer Schritt nach vorne. Endlich konnten wir uns mit drei Punkten für die Geduld unserer Fans bedanken." Sprach's und gab bis Dienstag trainingsfrei.

Eine gute Gelegenheit für Claudio Pizarro, seine Akkus wieder aufzuladen. Fünf Tore erzielte der Peruaner binnen acht Tagen und sein Treffer zum 2:0-Zwischenstand im Nordderby war nicht nur der 100. für die Bremer, sondern eben auch absolute Extraklasse. Entsprechend gelöst gab sich der 37-Jährige nach dem Schlusspfiff: "Wir haben jetzt wieder mehr Ruhe bei der Arbeit. Und die Chance, nicht wieder ganz unten reinzurutschen."

Bei seiner Rückkehr nach München soll der Südamerikaner durchaus ein wenig Unruhe in der Hintermannschaft des Rekordmeisters provozieren. Eine Aufgabe, die man dem Routinier an der Weser durchaus zutraut. Geschäftsführer Thomas Eichin glaubt jedenfalls an seinen Königstransfer: "Claudio ist in jedem Spiel für ein Tor gut. Auch bei den Bayern..."

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