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Wiedersehen nach dem Pokalduell

Frankfurt bezwingt den HSV erneut

Frankfurt siegte wie schon im Pokal gegen den HSV
Frankfurt siegte wie schon im Pokal gegen den HSV
Foto: © IMAGO/Fotostand / Racocha
01. November 2026, 19:24

Nach dem Transfer-Coup auf der Führungsebene hat Eintracht Frankfurt auch sportlich einen wichtigen Erfolg gelandet. Die Hessen besiegten zum Abschluss des 8. Spieltages der Fußball-Bundesliga den Hamburger SV mit 3:1 (1:1) und schoben sich in der Tabelle mit elf Punkten am Rivalen vorbei auf Rang acht. 

Garniert wurde der Sieg durch das Debüt von Niko Ilicevic, der mit 16 Jahren und einem Tag gemeinsam mit Youssoufa Moukoko jetzt der jüngste Bundesligaprofi der Historie ist. 

Vor 59.600 Zuschauern trafen Warmed Omari per Eigentor (10. Minute), Raphael Onyedika (47.) und Younes Ebnoutalib (69.) für die Eintracht, die am Vortag Joti Chatzialexiou als neuen Sportvorstand ab dem 1. Februar 2027 verpflichtet hatte. Terem Moffi (14.) gelang für die Hamburger (9), die Tabellen-15. sind, nur der zwischenzeitliche Ausgleich. 

Furioser Eintracht-Beginn

Trotz des siegreichen Pokal-Auftritts vor fünf Tagen beim 3:1 in Hamburg veränderte Eintracht-Trainer Adi Hütter seine Startelf gleich auf vier Positionen. Unter anderem mussten Routinier Mario Götze und Stürmer Jonathan Burkardt auf die Bank. Beim seit Wochen personell arg gebeutelten HSV gab es drei Wechsel in der Anfangsformation.

Die Eintracht startete furios und kam früh zu ersten Chancen. Zunächst verfehlte Can Uzun im Anschluss an einen Eckball mit einem Schuss von der Strafraumgrenze nur knapp das Tor. Kurz darauf scheiterte Ebnoutalib am glänzend reagierenden HSV-Torwart Daniel Heuer Fernandes. 

Beim dritten verheißungsvollen Angriff der Hausherren konnte dann aber auch der 33-Jährige nichts mehr retten. Nach einer flachen Hereingabe von Fares Chaibi bugsierte Omari den Ball beim Rettungsversuch vor dem einschussbereiten Ebnoutalib ins eigene Tor. 

HSV mit schneller Antwort

Das Gegentor war ein Weckruf für die Gäste, die nun auch am Spiel teilnahmen und nur vier Minuten später die passende Antwort fanden. Nach einer missglückten Abwehraktion von Lilian Brassier passte Albert Grönbaek den Ball in die Mitte, wo Moffi völlig frei stehend aus Nahdistanz vollendete. 

Die Norddeutschen agierten in der Folge mutiger nach vorn, ohne dabei aber große Gefahr auszustrahlen. Dafür stand die Defensive besser als zu Beginn und ließ bis zur Pause keine nennenswerte Möglichkeit für die mit zunehmender Spielzeit immer harmloser agierende Eintracht zu. 

Die zweite Halbzeit begann wie die erste - mit stürmischen Gastgebern, die nur 90 Sekunden nach Wiederbeginn jubeln durften. Einen Kopfball von Brassier boxte Heuer Fernandes direkt vor die Füße von Onyedika, der ohne Mühe zur erneuten Führung traf. 

Und dieses Mal ließen die Hausherren nicht locker. Ein Treffer von Chaibi fand wegen einer vorherigen Abseitsposition von Vorlagengeber Ansgar Knauff zwar keine Anerkennung, beim sechsten Saisontor von Ebnoutalib war dann aber alles regelkonform. Wenig später lenkte Heuer Fernandes einen Schuss von Chaibi an die Latte und verhinderte damit ein weiteres Gegentor. 

Frankfurt klärt wichtige Personalie

Mit dem Sieg rundete die Eintracht eine gelungene Woche mit dem Einzug ins Pokal-Achtelfinale und der Verpflichtung von Chatzialexiou als Nachfolger von Markus Krösche ab. Der 50-Jährige kommt vom Zweitligisten 1. FC Nürnberg. "Es ist nicht eine Entscheidung gegen den Club, sondern für meine Familie, für meinen Heimatverein, da wo ich groß geworden bin", sagte Chatzialexiou in einem Sky-Interview zu seinem Wechsel.

Der frühere DFB-Funktionär, der in Frankfurt geboren wurde, unterschrieb bei der Eintracht einen Vertrag bis zum 30. Juni 2030. "Mit Joti Chatzialexiou gewinnen wir eine Persönlichkeit, die fachlich und menschlich hervorragend zu unserem Club passt", begründete Frankfurts Präsident und Aufsichtsratschef Mathias Beck die Wahl.

8. Spieltag
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#MannschaftMannschaftSp.SUNToreDiff.Pkt.
1FC Bayern MünchenFC Bayern MünchenFC Bayern853027:81918
2Borussia DortmundBorussia DortmundBVB853014:6818
3SC FreiburgSC FreiburgFreiburg851218:10816
4RB LeipzigRB LeipzigRB Leipzig850322:111115
5SV Werder BremenSV Werder BremenSV Werder843117:14315
6Bayer LeverkusenBayer LeverkusenLeverkusen841318:16213
7SV 07 ElversbergSV 07 ElversbergElversberg841316:16013
8Eintracht FrankfurtEintracht FrankfurtE. Frankfurt832313:18-511
91. FSV Mainz 051. FSV Mainz 05Mainz 05831417:17010
10FC AugsburgFC AugsburgAugsburg823318:1539
11VfB StuttgartVfB StuttgartStuttgart830514:15-19
12TSG HoffenheimTSG HoffenheimHoffenheim830514:16-29
131. FC Köln1. FC Köln1. FC Köln82339:12-39
14SC Paderborn 07SC Paderborn 07Paderborn82336:9-39
15Hamburger SVHamburger SVHamburger SV83057:19-129
161. FC Union Berlin1. FC Union BerlinUnion Berlin81437:19-127
17FC Schalke 04FC Schalke 04Schalke 0481344:9-56
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1SV Werder BremenNiclas Füllkrug39
2Bayer LeverkusenPatrik Schick07
3Eintracht FrankfurtYounes Ebnoutalib06
FC Bayern MünchenMichael Olise06
5VfB StuttgartErmedin Demirović05