Ramy Bensebaini erwischte einen schweren Start in die Saison. Am Samstag jedoch zeigte der BVB-Star, dass auf ihn weiterhin Verlass sein kann. Dennoch ist die Zukunft des Algeriers offener denn je.
Der BVB hatte gerade die Eintracht aus Frankfurt mit 1:0 niedergerungen, da stürmte die medizinische Abteilung auf den Platz, um Ramy Bensebaini zu behandeln. Der Abwehrspieler hatte sich mit letzter Kraft bis zum Schlusspfiff geschleppt. Gemeinsam mit seinen Abwehrkollegen hatte der 31-Jährige alles in die Waagschale geworfen, um erneut den Kasten sauber zu halten.
"Bei Ramy merkt man einfach, dass er ein erfahrener Spieler ist. Er hat zu Beginn nicht so viel gespielt, kommt dann rein und spielt die Partie souverän zu Ende", lobte Sportchef Lars Ricken anschließend.
Für Bensebaini war es erst sein erster Startelfeinsatz in der Bundesliga, wo er bis dato lediglich 21 Minuten sammeln durfte. Auch weil ihn zum Saisonstart eine Rippenverletzung ausbremste, rutschte der Linksfuß in der Hierarchie weit ab. Obwohl mit Nico Schlotterbeck ein Linksfuß fehlte, setzte Trainer Niko Kovac zeitweise lieber auf Daniel Svensson links in der Dreierkette.
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Nun jedoch war laut Kovac "Erfahrung" gefordert, die Bensebaini mitbringt. Zudem gehe es auch um Belastungssteuerung, wie der Coach erklärte. Bensebaini ist aufgrund seiner Roten Karte im Supercup im DFB-Pokal gesperrt und konnte sich deshalb am Samstag verausgaben.
BVB-Duo vor dem Absprung?
Und auch wenn Bensebaini nun wieder mehr in der Gunst seines Trainers zu stehen scheint, ist seine Zukunft weiterhin unklar. Wie die "Ruhr Nachrichten" berichten, gab es bislang keine Bestrebungen, den Vertrag zu verlängern.
Schon vor Wochen wurde von verschiedenen Medien berichtet, die Tendenz gehe dahin, das Arbeitspapier von Bensebaini ebenso wenig auszuweiten wie das von Marcel Sabitzer. Beide wären im kommenden Sommer ablösefrei.
In den kommenden Monaten gilt es für das Duo nun weiter, sich für Niko Kovac aufzudrängen und Minuten zu sammeln. Wenn auch nicht, um die BVB-Verantwortlichen zu überzeugen, dann möglicherweise, um sich für einen Wechsel interessant zu machen.


























