Vier Spiele, vier Niederlagen und 6:16 Tore: Borussia Mönchengladbach hat den Saisonstart in der Fußball-Bundesliga verpatzt. TV-Experte Stefan Effenberg macht "Alarmzeichen" am Niederrhein aus und wählt wie gewohnt klare Worte.
"Es wird schwierig, es wird verdammt schwierig, weil die Mannschaft komplett verunsichert ist", sagte Effenberg am Sonntag im "Sport1-Doppelpass": "Das haben vor allem die zwei Heimspiele gezeigt. Gegen Mainz und Elversberg hast du vielleicht gedacht, dass vier oder gar sechs Punkte herausspringen."
Doch stattdessen verlor Gladbach jeweils mit 3:4. Insgesamt hat die Fohlen-Elf nach vier Spieltagen bereits 16 Gegentreffer in der Fußball-Bundesliga kassiert. "Das sind alles Alarmzeichen. Dass da reagiert werden musste, war klar und logisch", legte Effenberg den Finger in die Wunde.
Nach der Entlassung von Eugen Polanski leitet inzwischen Alexander Blessin das Training. Die Premiere steigt beim Derby gegen den 1. FC Köln (11. Oktober).
Effenberg sieht Gladbach-Konkurrenten im Vorteil
Effenberg sieht seinen ehemaligen Verein vor einer Mammutaufgabe im Abstiegskampf. Der TV-Experte merkte an, dass Elversberg, Paderborn, Schalke und Co. schon alle Punkte sammeln und sich so ein kleines Polster auf die Fohlen-Elf aufbauen konnten.
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Potenzielle Leistungsträger wie Angreifer Tim Kleindienst oder Keeper Moritz Nicolas seien nicht in Form, meinte der 58-Jährige. "Das Momentum" sei nicht auf Gladbachs Seite, "auch nicht mit dem neuen Trainer", analysierte Effenberg.
Der Ex-Nationalspieler hofft trotzdem darauf, dass Blessin das Ruder am Niederrhein herumreißen kann. "Ich will aus der scheiß Zeit eine gute Zeit machen", hatte der 53-Jähige im Rahmen seiner Vorstellung gesagt. Mit einem Derbysieg gegen den 1. FC Köln könnte Blessin nach der Länderspielpause den Grundstein legen.




























