Droht Borussia Mönchengladbach nach dem Rauswurf von Trainer Eugen Polanski bald das nächste Personal-Beben? Auch Sportdirektor Rouven Schröder gerät bei den Gladbachern unter Druck.
Dem "kicker" zufolge sei der Ex-Profi "auch schon angezählt".
Grund dafür ist einerseits, dass Schröder bei Polanski wie zuvor bei Gerardo Seoane zum zweiten Mal in Folge mit einem schon umstrittenen Chefcoach in die Saison ging und diese Entscheidung schnell korrigieren musste.
Nach dem Gladbacher Horror-Start in die neue Spielzeit mit null Punkten und 3:12 Toren aus drei Partien stellt sich zudem die Frage nach der Qualität des Kaders, dessen Zusammenstellung Schröder verantwortet.
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"Trotz einer guten Vorbereitung und positiver Ansätze ist es der Mannschaft in der Bundesliga nicht gelungen, die gewünschten Ergebnisse zu erzielen", sagte Schröder dazu. "Die zuletzt gezeigten Leistungen haben zu der Entscheidung geführt, Eugen mit sofortiger Wirkung von seinen Aufgaben zu entbinden."
Gladbach: Rauswurf tut Eugen Polanski "wahnsinnig weh"
Polanski hatte Gladbach in der vergangenen Saison ebenfalls nach drei Spieltagen als Nachfolger von Seoane übernommen, am Ende der Spielzeit landete die Borussia auf dem zwölften Platz.
"Borussia Mönchengladbach war und bleibt mein Verein. Deshalb tut es so wahnsinnig weh, dass es nun so gekommen ist. Nach dem gelungenen Klassenerhalt haben wir zu dieser Saison einiges verändert. Wir hatten uns viel vorgenommen, haben es aber nicht umgesetzt bekommen. Das tut mir leid. Ich hoffe sehr, dass die Borussia ganz schnell die Kurve kriegt", sagte Polanski über seine Demission.
Auch Co-Trainer Tobias Trulsen musste gehen. Jan-Moritz Lichte, der im Sommer von Manchester City an den Niederrhein gekommen war, übernimmt zunächst interimsweise. Dabei wird er von Markus Gellhaus unterstützt.





























