Viele Cockpits sind in der Formel 1 für die kommende Saison bereits vergeben. Vor allem aber muss ein aktueller F1-Pilot seinen Platz fürchten: Esteban Ocon. Vor dem Großen Preis von Spanien in Madrid offenbarte er nun, dass Gespräche über einen Verbleib laufen. Schuld an der diesjährigen Misere trage er aber nicht.
"Wir führen natürlich seit den letzten Wochen Diskussionen über die Zukunft", bestätigte Formel-1-Pilot Esteban Ocon vor dem Großen Preis von Spanien.
Noch hat sein Arbeitgeber Haas die Fahrerpaarung für die kommende Saison 2027 offengelassen. Während Teamkollege Oliver Bearman recht sicher im Sattel sitzt und womöglich erneut von Ferrari ausgeliehen werden könnte, wird schon länger über eine Trennung von Esteban Ocon spekuliert.
Mit nur drei mageren Punkten liegt der Franzose aktuell deutlich hinter dem jungen Briten, der auf 18 Zähler kommt.
Mehr dazu:
Ocon macht das Auto für die Misere verantwortlich
Zuletzt waren mit Top-Talent Rafael Camara und Red-Bull-Reservist Yuki Tsunoda zwei konkrete Namen als mögliche Alternativen ins Spiel gebracht worden. Carama, genauso wie Ryo Hirakawa und Leonardo Fornaroli, durfte den Haas Ende August beim TPC (Testing of Previous Cars) in Portimao steuern, was die Spekulationen über einen Fahrerwechsel weiter anfachte.
Ocon bleibt allerdings betont gelassen. "Das Team darf andere Fahrer testen lassen, wenn es will. Das TPC-Programm ist sehr wichtig für uns", so der Routinier.
Zugleich wies der 29-Jährige aber auch die Schuld an Platz sieben in der Konstrukteurswertung von sich und seinem Teamkollegen Bearman: "Uns ist klar, dass innerhalb des Teams nicht die Fahrer das Problem sind."
Man ziehe "gemeinsam an einem Strang, um das Beste aus dem Auto herauszuholen". Sobald "das Auto bereit ist, Leistung zu bringen", seien auch die Fahrer bereit. "Im Moment konzentriere ich mich ausschließlich darauf, das Maximum aus unseren Möglichkeiten herauszuholen, die Probleme am Auto zu beheben, diese neue Strecke kennenzulernen und hoffentlich gute Ergebnisse zu erzielen", blickte er auf die Premiere in Madrid voraus.





