Abwehr-Juwel Filippo Mane kommt bei Borussia Dortmund einfach nicht dauerhaft in Tritt. Erneut stoppt den 21 Jahre alten Italiener eine Verletzung. Auch BVB-Coach Niko Kovac tappt angesichts von Manes Anfälligkeit im Dunkeln.
"Wir gehen davon aus, dass bis zur Länderspielpause nichts passieren wird", prognostizierte der 54-Jährige vor dem Champions-League-Auftakt gegen den FC Villarreal am Dienstag (21:00 Uhr) erneut einen längeren Ausfall des Top-Talents.
Mane hatte sich in der Bundesligapartie bei 1899 Hoffenheim (3:2) am Samstag einmal mehr eine Muskelblessur zugezogen - bei Weitem nicht seine erste in den zurückliegenden Monaten und Jahren.
"Wir haben vieles richtig gemacht. Wo gehobelt wird, gibt es auch Späne. Bei ihm ist es im Moment leider so", sagte Kovac mit Blick auf die dicke Krankenakte von Mane.
Längst läuft beim BVB die Ursachenforschung, was hinter seiner fast schon unheimlichen Verletzungsserie steckt. "Wir wollen viele Bereiche abklopfen, ob wir etwas übersehen haben: Er hat gute Ausdauer- und Kraftwerte. In diesen Bereichen ist er top", gab Kovac zu Protokoll.
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Auch der neuerliche Ausfall werde Mane "stärker machen", betonte der BVB-Übungsleiter.
BVB: Erst neun Einsätze für "Musterprofi" Mane
Unmittelbar nach der Partie gegen Hoffenheim hatte Kovac Mane als "Musterprofi" bezeichnet. "Aber der Körper spielt bei ihm immer wieder verrückt."
Mane war 2022 aus dem Nachwuchsbereich von Sampdoria Genua zum BVB gewechselt. Später folgte der Schritt zu den Profis. Dort absolvierte der zweimalige Nationalspieler Italiens aber wegen seiner wackligen körperlichen Konstitution erst neun Partien.
Im Abwehrzentrum des BVB wird mit Manes neuerlichem Ausfall die Personaldecke immer dünner. Nico Schlotterbeck und Emre Can werden noch länger fehlen, auch Ramy Bensebaini ist derzeit angeschlagen.
Weitere Alternativen für Kovac sind die etatmäßigen Schienenspieler Julian Ryerson und Daniel Svensson.





























