Der frühere Nationalspieler Max Meyer ist zurück an alter Wirkungsstätte - allerdings nicht beim FC Schalke 04, wo er die mit Abstand erfolgreichste Zeit seiner Profi-Karriere erlebte.
Stattdessen bestätigte sein Jugendverein Rot-Weiß Oberhausen die Verpflichtung des inzwischen 30 Jahre alten Mittelfeldakteurs. Meyer erhielt in seiner Geburtsstadt einen Zweijahresvertrag.
"Ich habe den Werdegang von RWO schon länger verfolgt und bin von der Arbeit, die hier geleistet wird, wirklich überzeugt. Ich kann es kaum erwarten, dass es für mich losgeht", sagte Meyer.
Er wird bei RWO aber nicht nur aktiv auf dem Platz tätigt sein. "Darüber hinaus möchte ich mich beim Verein für die Chance bedanken, die Ausbildung zum Jugendtrainer zu absolvieren und gleichzeitig mehr Zeit mit meiner Familie verbringen zu können", sagte der 1,73 Meter große Spielmacher.
Oberhausens Sportlicher Leiter Dennis Lichtenwimmer-Conversano erklärte: "Max' fußballerischer Werdegang und seine Qualitäten sind bekannt. Mir ist wichtig zu betonen, dass er in den bisherigen Gesprächen sehr sympathisch und nahbar rüberkam. Als Typ wird er sicher schnell Anschluss und seine Rolle im Team finden."
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Der RWO-Funktionär ergänzte: "Als Vater ziehe ich den Hut vor seiner Entscheidung, die Familie noch mehr in den Vordergrund zu stellen. Nun ist es unsere Aufgabe, ihn schnell wieder auf 100 % zu bringen und gemeinsam die tolle Entwicklung unserer Mannschaft weiter voranzutreiben."
Meyer-Coup für Rot-Weiß Oberhausen "kein gewöhnlicher Transfer"
"Das ist natürlich kein gewöhnlicher Transfer, nicht für uns und auch nicht für die Liga", sagte Oberhausens Vorstandschef Marcus Uhlig. "Max hatte diverse Angebote aus dem In- und Ausland, er hat sich aber klar für RWO entschieden und das beeindruckt mich. Damit dürfte auch jedem klar sein, dass bei Max' Vereinswahl wirtschaftliche Überlegungen in keiner Weise eine Rolle gespielt haben. In diesem Fall wären wir natürlich chancenlos gewesen."
Meyer, der nach seinem Abgang vom FC Schalke 04 im Sommer 2018 unter anderem bei Crystal Palace, dem 1. FC Köln sowie Fenerbahce kickte, stand zuletzt auf Zypern bei APOEL Nikosia unter Vertrag.
"Er kommt zu uns aus einer längeren Verletzung und wir werden Max alle Zeit der Welt sowie eine bestmögliche Betreuung geben, damit er wieder zu hundert Prozent fit wird", sagte Uhlig.





























