Borussia Dortmund arbeitet laut Medienberichten weiter auf Hochtouren an einer möglichen Verpflichtung von Kölns Said El Mala. Bis zu welcher Summe man in den Transfer-Verhandlungen mitgehen würde, will man beim BVB nicht kommentieren. Cheftrainer Niko Kovac hat nun im Zuge des El-Mala-Pokers eine Warnung ausgesprochen.
Geht es nach Cheftrainer Niko Kovac, sollte Borussia Dortmund in diesem Sommer in Transfer-Gesprächen nicht jeden Preis mitgehen.
Auf eine Frage zum Poker um Said El Mala sagte der Kroate am Sonntag nach dem 3:2-Testsieg gegen den FC Arsenal gegenüber Reportern, ohne dabei den Namen des Kölner Angreifers zu nennen: "Wir werden keine übereiligen Schlüsse ziehen. Wir haben ein paar gute Ideen, aber in diesem Markt - ich habe heute auch mit den Jungs von Arsenal gesprochen - ist es schwierig. Es ist selbst für diese großen Klubs schwierig, die Spieler zu finden - für ordentliches Geld, nicht für zu viel Geld."
Seine Schlussfolgerung: "Von daher müssen auch wir als BVB da ein bisschen aufpassen."
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Zu "anderen Spielern von anderen Vereinen" wollte sich Kovac grundsätzlich nicht äußern. "Man sieht mit den Verpflichtungen von Gadou und Karetsas, dass wir sehr fokussiert und konzentriert zugeschaut haben in dieser Transferperiode. Das werden wir weiterhin auch machen." Zeit sei noch genug bis zum Ende der Wechselfrist am 1. September.
Ricken über Transfer-Verhandlungen beim BVB: "Kämpfen um jeden Euro"
Sport-Geschäftsführer Lars Ricken hielt sich in London ebenfalls bedeckt, was die Gerüchte über El Mala anging. Gefragt, ob der BVB einen Plan B in der Hinterhand habe, sollte es nicht mit einer Verpflichtung des Flügelstürmers klappen, sagte er: "Wir haben ganz viele Ideen. Auf vielen anderen Märkten fängt der Transfermarkt gerade erst an."
Zugleich bekräftigte der Dortmunder Verantwortliche, dass man in diesem Sommer durchaus noch Geld in die Hand nehmen kann. Durch Einsparungen an den Kaderkosten habe man "Spielraum, um handlungsfähig zu sein". Trotzdem müssten neue Transfers immer sowohl aus sportlicher als auch aus wirtschaftlicher Sicht passen: "Wir kämpfen um jeden Euro."
Der 1. FC Köln fordert laut Medienberichten mindestens 50 Millionen Euro Ablöse für Said El Mala. Der BVB soll bereits mit mehreren Offerten abgeblitzt sein.































